Die Lok-Spieler in der Einzelbewertung

Lok Stendal nicht zielstrebig und zu anfällig

Lok Stendals Torwart Mateusz Zlotogorski und Max Salge sehen liegend zu, wie ein Gegentor gegen Blau-Weiß Berlin fällt.
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Konnten gegen Blau-Weiß Berlin wenig ausrichten: Torhüter Mateusz Zlotogorski und Max Salge vom 1. FC Lok Stendal.
  • Patrick Nowak
    VonPatrick Nowak
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Die junge Mannschaft des 1. FC Lok Stendal hatte Oberliga-Spitzenteam Blau-Weiß Berlin am Sonntag wenig entgegenzusetzen. In der Einzelbewertung der Altmärker gab es dementsprechend keine gute Noten.

Mateusz Zlotogorski: In der ersten Halbzeit alles andere als sicher sah er beim 0:2 zusammen mit Max Salge denkbar schlecht aus. Stabilisierte sich in Durchgang zwei, ehe er auch beim 0:4 unglücklich agierte. Note: 4,5.

Max Salge: Auch von seinem Auftritt bleibt vor allem das Gegentor zum 0:2 hängen. Ansonsten bemüht, aber ohne Durchschlagskraft nach vorne. Zudem mit großer Mühe gegen den guten Enes Akyol. Note: 4,5.

Johannes Mahrhold: War noch der Stabilste in einer wackligen Stendaler Hintermannschaft. Note: 4.

Paul Schönburg: Erwischte einen rabenschwarzen Tag. Im ersten Durchgang bei einigen langen Bällen unsicher, zudem im Verbund mit Knoblich überfordert gegen Shean Mensah. In Durchgang zwei folgte auch noch ein Platzverweis. Note: 5.

Felix Knoblich: Die ärmste S*** im Stendaler Spiel, weil er gegen den bärenstarken Shean Mensah ran musste. Eine undankbare Aufgabe, der Knoblich mit viel Härte begegnete. Ohne Erfolg. Musste gelb-rot-gefährdet ausgewechselt werden. Note: 4,5.

Angelos Ntais: Definitiv der Lichtblick unter den Stendaler Feldspielern. Häufig am Ball, mit vollem Einsatz unterwegs. Auch wenn nicht alles gelang, ein sehr guter Sommertransfer. Note: 3,5.

Mattes Flöther: Vertrat Steven Schubert und agierte dabei relativ unauffällig. Keine groben Schnitzer, aber auch kaum lichte Momente im Spielaufbau. Note: 4.

Panagiotis Mavroudis: „Denkt der, er spielt hier in Brasilien“, schallte es im zweiten Durchgang von der Waldseite. Körperlich wirkt der Grieche zwar verbessert, agierte aber viel zu ballverliebt. Brotlose Kunst, die Nerven kostete. Note: 4.

Lukas Breda: Im zentralen Mittelfeld im ersten Abschnitt mit zwei, drei guten Ideen. Allerdings fehlte die letzte Präzision. Kein Wunder nach seiner langen Pause. Note: 4.

Niclas Buschke: Wurde von Berlin gut verteidigt. Kam kaum ins Tempo und noch seltener vor das Tor. Als Kapitän kämpfte er immerhin vorbildlich. Note: 4.

Dimos Daramaras: Als einzige echte Spitze ziemlich verloren. Dennoch suchte er die Bindung zum Spiel und versuchte, anspielbar zu sein. Gelang mal mehr, mal weniger gut. Note: 4.

Ohne Bewertung: Benjamin Bubke, Artashes Danielyan und Lukas Pfeiffer.

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