LAST-MINUTE-AUSGLEICH KASSIERT

Lok Stendal trennt sich 2:2 von Neustrelitz

Niclas Buschke und Manuel Mauritz vom 1. FC Lok Stendal
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Der eine traf doppelt, der andere vertrat den Cheftrainer: Niclas Buschke (links) und Manuel Mauritz spielten mit Lok Stendal 2:2 gegen Neustrelitz.
  • Patrick Nowak
    VonPatrick Nowak
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Es hätte so schön sein können. Doch daraus wurde nichts. Der 1. FC Lok Stendal hat am Sonntag durch ein spätes Gegentor 2:2 (1:1) gegen die TSG Neustrelitz in der Fußball-Oberliga Nord gespielt.

Stendal - Manuel Mauritz vertrat den krankheitsbedingt verhinderten Cheftrainer Jörn Schulz an der Seitenlinie des 1. FC Lok Stendal. Und der Aushilfscoach musste mit ansehen, wie die Gäste aus Neustrelitz zu Beginn das Spiel diktierten. Ein Fehler in der Abwehr leitete dann das 0:1 aus Stendaler Sicht sein. Paul Schönburg unterschätzte den langen Ball, den Justin Schultze verwerten konnte (11.). In der Folge ließ Neustrelitz den Ball laufen. Niclas Buschke setzte dann das erste Zeichen nach einem Ballgewinn und schloss ab (27.). Richtig gefährlich wurde es dann fünf Minuten später: Buschke tankte sich nach einem Fehlpass der Gäste durch und war auf dem Weg zum Ausgleich - er vergab jedoch den Hochkaräter (32.). Mauritz stellte dann von 3-4-3 auf Doppelspitze um und belohnte sich mit dieser Maßnahme. Artashes Danielyan trat einen Freistoß, den Stürmer Dimos Daramaras auf Buschke verlängerte. Der Stendaler Offensivmann schaltete schnell und bescherte seiner Elf das 1:1, was den Pausenstand bedeutete (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel blieb Lok Stendal bestimmender und suchte den Weg nach vorne. Max Salge (52.) scheiterte zunächst. Dann zeigte Buschke erneut sein Selbstvertrauen und brachte seine Elf mit einer Einzelaktion in Führung - 2:1 (60.). Im weiteren Verlauf hatten die Eisenbahner weitere Gelegenheiten. Salge setzte einen Freistoß an die Latte (73.), Buschke scheiterte am Torhüter (83.). Eine weitere Aktion von Buschke und Felix Knoblich wurde nicht sauber ausgespielt (85.). Die Abwehrschlacht der Platzherren begann, von Neustrelitz kam nicht viel. Doch das sollte sich in der 91. Minute ändern. Dann kam es, wie es im Fußball meistens so ist: Wer vorne nicht trifft, bekommt noch ein Gegentor. Neustrelitz kam auf der linken Seite durch und spielte den Ball ins Zentrum. Dort stand Nils Röth richtig und grätschte den Ball irgendwie über die Linie - 2:2 (90.+1). Abpfiff. Stendal verpasste es an diesem Tag nach einer äußerst vorzeigbaren Oberliga-Leistung dreifach zu punkten, nahm den Zähler gegen die TSG aber mit. Und steht damit bei fünf Punkten aus fünf Spielen. Einer davon gehört sicherlich Manuel Mauritz, der Jörn Schulz mit Engagement an der Seitenlinie vertrat.

Mehr zum Spiel lesen Sie in der Montagsausgabe der Altmark-Zeitung.

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