Fußball: Ehemalige Stendaler Nationalspieler zu Gast im Stadion „Am Hölzchen“

Lok-Legenden loben Jugendarbeit

Konnten über alte Zeiten plaudern und sich über den Sieg des 1. FC Lok Stendal freuen (hintere Reihe v.l.) : Vizepräsident Ralf Troeger, Wilfried Klingbiel, Peter Güssau, Präsident Ullrich Nellessen, Kurt Liebrecht, Dirk Schultz, Hans Küchler und Dietrich Goethe. Fotos (2): Jacobs

Stendal. Es war ein rundum gelungener Fußballsonntag für den 1. FC Lok Stendal und die meisten der 292 zahlenden Zuschauer im Stadion „Am Hölzchen“.

Grund dafür war nicht nur, dass die aktuelle Verbandsliga-Mannschaft ihr Heimspiel gegen den TSV Völpke mit 2:0 (0:0) gewann, sondern auch das, ehemalige Spieler der BSG Lokomotive Stendal begrüßt werden konnten.

Diese wurden in der Halbzeitpause auf den grünen Rasen gebeten und durften sich über den Applaus des Publikums und einige warme Worte von Dirk Schultz freuen.

Schultz, auch verantwortlich für die Stadionzeitung des 1. FC Lok, hatte das große Wiedersehen initiiert und wusste zu den ehemaligen Lok-Akteuren einiges interessantes zu berichten. Für schmunzelnde Gesichter sorgte er dabei besonders mit seinen Ausführungen über Peter Güssau. Zunächst berichtete er über dessen Erfolge und internationale Einsätze in Teams der ehemaligen DDR, ehe er anmerkte: „Jetzt muss ich leider ablesen“ und eine ganze Reihe von Knochenbrüchen und anderen Verletzungen aufzählte, die Güssau in seiner Karriere erlitten hatte.

Neben Güssau waren auch Dietrich Goethe, Hans Küchler, Kurt Liebrecht und Wilfried Klingbiel der Einladung gefolgt. Sie alle hatten einst nicht nur den Lok-Dress übergestreift, sondern spielten auch in Auswahlmannschaften der DDR.

Lok-Präsident Ulrich Nellessen überreichte den Altstars einen Blumenstrauß und einen Wimpel des Vereins und durfte dabei durchaus in das ein oder andere gerührte Gesicht sprechen.

Im Namen seiner einstigen Kollegen ergriff dann auch noch Peter Güssau das Wort, überreichte dem Verein einen Pokal als Andenken zur Aufbewahrung und lobte die vorbildliche Jugendarbeit des Vereins verbunden mit einem großen Wunsch: „Vielleicht sehen wir irgendwann auch wieder höherklassigen Fußball in Stendal“, so Güssau.

Von Michael Jacobs

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