XXII. Altmark-Masters: Heide Letzlingen freut sich auf das „Klassentreffen“

Lohn einer guten Hinrunde

Christian Wernecke (l.) wurde beim Altmark-Masters 2006 (für Letzlingen) und 2009 (für Mechau/Foto) bereits zweimal zum „Besten Spieler“ des Turniers gewählt. Foto: Sensenschmidt

Letzlingen. „Das Turnier ist der Höhepunkt der Hallensaison und wie ein großes Klassentreffen, sieht man dort doch viele ehemalige Spieler und Trainerkollegen“, freut sich Dieter Förster auf das XXII. Altmark-Masters im Hallenfußball.

Der erfahrene Fußballtrainer hat 1999 das Turnier mit dem VfB Klötze gewinnen können, mit Eintracht Salzwedel und Eintracht Mechau hat der 65-Jährige den Triumph jeweils nur knapp verpasst.

Heide Letzlingen ist nun der vierte Verein, mit dem Dieter Förster bei diesem Traditionsturnier angreifen will. „Die meisten meiner Jungs sind das erste Mal in Beetzendorf dabei. Sie sollen sich darauf freuen und Spaß haben“, so der Heide-Coach, der genau weiß, dass zu viel Druck nicht förderlich ist. Schließlich sei das „Favoritensterben“ ein fester Bestandteil des Altmark-Masters.

Die Neulinge können sich Tipps und Ratschläge auch bei ihrem Mitspieler Christian Wernecke holen, der 2006 (mit Letzlingen) und 2009 (mit Mechau) jeweils zum „Besten Spieler“ der Veranstaltung gewählt wurde. Ob „Werni“ diesmal dabei sein kann, entscheidet sich jedoch erst kurzfristig, plagte sich der Angreifer zuletzt mit leichten Blessuren herum. „Christian muss das selbst entscheiden“, meinte Dieter Förster, der Wernecke aufgrund seiner Masters-Erfahrung aber gern dabei hätte.

Ein Handicap für die Letzlinger ist jedoch, dass sie nicht in der Halle trainieren können. Daher passt es ganz gut, dass die Heide-Kicker heute beim KFV-Supercup spielen, der in Beetzendorf mit der Bande der Altmark-Zeitung stattfindet. „Das ist genau der richtige Test, meine Jungs können sich gleich für das Masters einspielen“, so Förster, dessen Team am zweiten Weihnachtsfeiertag in Oebisfelde noch ein weiteres Hallenturnier bestreitet.

Für Dieter Förster ist die Qualifikation seiner Mannschaft „der Lohn für eine gute Hinrunde in der Landesklasse.“ Und der Trainer ist sich sicher, dass seine Vertretung auch unter dem Hallendach eine gute Rolle spielen kann. „Wir haben technisch gute Spieler in unseren Reihen. Ich denke, wir brauchen uns nicht zu verstecken“, schaut Förster voraus.

Von Renee Sensenschmidt

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