FUSSBALL – 3. LIGA Halle-Sieg als „Brustlöser“ / Trainer Krämer wägt Optionen ab

Mit Lockerheit zur Bayern-Reserve

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Trifft auf den FC Bayern München II: Dominik Ernst, Rechtsverteidiger vom 1. FC Magdeburg.

München/Magdeburg – Nach der Trennung von Nico Kovac befindet sich der Bundesligist FC Bayern München auf Trainersuche. Unberührt von den Spekulationen um einen geeigneten Kandidaten bleibt jedoch die FCB-Reservemannschaft aus der 3. Liga, die morgen ab 13 Uhr den 1.

FC Magdeburg empfängt.

Die Reise nach München zum Stadion an der Grünwalder Straße wird der FCM nicht vollzählig antreten. Anthony Roczen bleibt zu Hause (Fieber). Innenverteidiger Dustin Bomheuer ist noch nicht bereit und eher für das Landespokalspiel gegen den BSV Ammendorf (Sonnabend, 16. November, 13 Uhr) eingeplant. Ähnlich sei es bei Mario Kvesic, sagte FCM-Trainer Stefan Krämer. Linksverteidiger Timo Perthel fehlt ebenso. Dennoch bereichern die Spieler das Training.

Die ersten drei Tage seien intensiv gewesen. Aus einem ganz bestimmten Grund. „Weil wir wissen, dass Bayern II die talentierteste Mannschaft in der Liga ist“, erklärte Krämer, der der Zweitvertretung des Rekordmeisters individuelle Klasse bescheinigte. Der Appell an die eigenen Spieler folgte aber umgehend: „Wenn die Jungs ans Kombinieren kommen, dann wirds schwer“, sollen die Münchener ihr Spiel erst gar nicht durchbringen können. Dieser Aufgabe ist sich auch Rechtsverteidiger Dominik Ernst bewusst. „Wir müssen gucken, dass wir dagegenhalten. Vor allem in der Intensität in den Zweikämpfen.“ Der 29-Jährige sieht dem Duell positiv entgegen. Den jüngsten 1:0-Sieg gegen den Halleschen FC bezeichnete Ernst als „Brustlöser“, der für Lockerheit gesorgt hatte.

Magdeburg ist auch für das Szenario gewappnet, falls der ein oder andere Spieler aus der ersten Bayern-Mannschaft mitwirkt. „Für mich ist das egal, welcher Spieler da kommt“, zeigte sich Ernst unbeeindruckt, sollte Zwölf-Millionen-Mann Michael Cuisance (20) im gegnerischen Aufgebot stehen.

In der Vorbereitung auf das Spiel tüftelte Krämer unter der Woche erneut etwas aus. Schließlich sind die jüngsten überraschenden Personalentscheidungen des 52-Jährigen voll aufgegangen. Der FCM habe zwei, drei Sachen probiert. „Ob wir sie dann nachher machen, weiß ich noch nicht“, zeigte sich der Trainer gestern unentschlossen. Klar zustimmen dürfte Krämer dagegen seinem Abwehrmann Dominik Ernst, der betonte, dass Magdeburg unbedingt nachlegen wolle.  pno

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