FUSSBALL – LANDESPOKAL: Altmärker gehen sich in der 2. Runde aus dem Weg

Liesten erwartet den Lok-Bezwinger

+
Nach dem sicheren 4:1-Sieg gegen Landesligist Blankenburg treffen der SV Liesten und Lucas Bresch (r.) in der 2. Hauptrunde um den Fußball-Landespokal auf Stendal-Bezwinger Einheit Wernigerode. 

Altmark – Im MDR-Funkhaus in Magdeburg wurde gestern die 2. Hauptrunde im Fußball-Landespokal vorgenommen. SCM-Legende Steffen Stiebler zog die Lose und sorgte zumindest dafür, dass sich die altmärkischen Vertretungen am 7. /8. September aus dem Weg gehen werden.

Der 1. FC Magdeburg kommt aber nicht in die Region, denn der Drittligist, der heute sein Erstrundenspiel bei Blau-Weiß Gerwisch nachholt, spielt im Erfolgsfall beim SV Dessau.

SV Liesten - Einheit Wernigerode

„Schade, dass Lok rausgeflogen ist. Doch auch Wernigerode ist ein sehr attraktiver Gegner.“ SVL-Trainer Michael Piotrowski hätte aber lieber gegen die Stendaler gespielt, gegen die die Westaltmärker vor einem Jahr im Pokal mit 0:3 verloren. Gegen den Lok-Bezwinger aus der Verbandsliga strebt der SVL die Überraschung an. „Die zweite Runde soll nicht Endstation sein. Dafür brauchen wir aber einen richtig guten Tag“, blickt Trainer Piotrowski, dessen Elf in Runde eins Landesligist Blankenburg deutlich mit 4:1 bezwungen hat, voraus.

Rot-Weiß Arneburg - Haldensleber SC

Der Landesklasse-Vertreter Rot-Weiß Arneburg bekommt es erneut mit einem höherklassigen Gegner zu tun. Nachdem in der ersten Hauptrunde Grün-Weiß Ilsenburg aus dem Wettbewerb geworfen wurde, wartet nun der Haldensleber SC. Mario Bittner, sportlicher Leiter in Arneburg, nahm das Los sehr positiv auf. „Klar freuen wir uns auf Haldensleben. Wir haben ein Heimspiel. Und warum sollten wir nicht mal einen Verbandsligisten schlagen?“, schenkt Bittner das Spiel nicht von Beginn an ab. Grund für die breite Brust ist der überzeugende Auftritt gegen Ilsenburg, der die Tür für das Weiterkommen geöffnet hat. „Das war wirklich sehr gut. Die Einstellung hat von Anfang an gestimmt. Wir wollten unbedingt in die zweite Runde, das hat man auch gesehen“, sparte Bittner nicht mit Lob.

SSV Gardelegen - SV Eintracht Elster

„Für uns war es wichtig, dass wir ein Heimspiel haben“, meinte SSV-Trainer Norbert Scheinert, für den die Eintracht eine völlig unbekannte Größe ist. „Ich muss mich erst einmal schlaumachen.“ Chancenlos sind die Gardelegener nicht, schließlich haben sie mit dem FSV Barleben (1:0) am vergangenen Sonnabend bereits einen Verbandsligisten ausgeschaltet. „Alles ist möglich, wir haben nichts zu verlieren“, gibt sich der SSV-Trainer zuversichtlich.

MSC Preussen - SSV Havelwinkel Warnau

„Dort haben wir noch keine Punkte gelassen“, blickt Co-Trainer Sebastian Schmidt dem Duell mit dem Landesliga-Konkurrenten gelassen entgegen. Zuletzt sicherte sich der SSV Havelwinkel Warnau in der abgelaufenen Saison einen 2:1-Erfolg bei den Magdeburgern. Natürlich hätte sich die Dorfmannschaft einen großen Gegner wie den 1. FC Magdeburg oder Germania Halberstadt gewünscht. „Dann halt in der nächsten Runde“, meinte Schmidt augenzwinkernd. Fakt ist: Chancenlos sind die Warnauer beim MSC Preussen nicht, gleichwohl diese als Staffelfavorit in die neue Landesliga-Spielzeit gehen.

TuS Schwarz-Weiß Bismark - Askania Bernburg

Für Christoph Grabau, Trainer des Landesligisten TuS Schwarz-Weiß Bismark, ist der Oberliga-Vertreter Askania Bernburg „ein richtiges Brett“. Ein Traumlos sei es nicht, so Grabau. Schließlich gab es attraktivere Gegner im Lostopf. Aber: „Es ist interessant vom Spielen und vom Fußballerischen her und eine richtige Aufgabe. Nichtsdestotrotz machen wir das Beste daraus.“ Grabau bedauert etwas, dass Bernburg kein Zuschauermagnet sei. „Aber dafür ist es sportlich auf jeden Fall interessant“, kann der Bismark-Coach mit der Paarung der zweiten Runde ganz gut leben.

VON SABINE LINDENAU, RENEE SENSENSCHMIDT UND PATRICK NOWAK

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare