Auf ins letzte Gefecht!

ALTMARK (cbu). Die Saison in der Handball-Verbandsliga wird am Sonnabend beendet. Für die westaltmärkischen Teams heißt es noch einmal, die letzten Kräfte zu mobilisieren, um die angestrebten Siege auch wirklich einzufahren. 

SG Solpke/Mieste - HV Ilsenburg (Sa. 17 Uhr). Die Saison schien für die SG Solpke/Mieste bereits abgehakt, die Lage aussichtslos. Nach dem etwas überraschenden 27:27-Remis vor Wochenfrist beim Tabellenzweiten Wacker Westeregeln ist die Zuversicht im SG-Lager gestiegen, doch noch einen versöhnlichen Saisonabschluss zu feiern. Möglichst mit einem Heimsieg am Sonnabend gegen den HV Ilsenburg. „Die Mannschaft muss versuchen, das Stimmungshoch aus der Vorwoche mit in das Spiel zu nehmen“, fordert Trainer Norbert Hartmann, der bei seinem Team zuletzt Fortschritte im Abwehr- und Angriffsverhalten feststellen konnte. Gegen die robust auftretenden Ilsenburger, die über einen starken Rückraum auf beiden Seiten verfügen, ist eine konzentrierte Deckung auch vonnöten. „Dabei dürfen wir aber auch die Bewegung nach vorn nicht vergessen“, so der SG-Coach, der es schade findet, dass sich seine Mannschaft durch sieben Niederlagen in Folge unnötig in eine brenzlige Situation gebracht hat. Deshalb ist Wiedergutmachung für die letzten dürftigen Heimauftritte bei den Fans angesagt, für die der Verein als Dankeschön auch Freibier ausgibt. SR: Dathe/Hänel.

SG Thale/Westerhausen - SV Oebisfelde II (Sa. 17 Uhr). Abschiedsstimmung herrscht derzeit beim SV Oebisfelde II. Für Torjäger Martin Schröder und Trainer Jörg Bischoff ist das letzte Saisonspiel in der Handball-Verbandsliga am Sonnabend auch gleichzeitig das letzte in Reihen der Allerstädter. Während es Schröder aufgrund eines Studiums zum Oberligisten Rot-Weiß Staßfurt zieht, legt Bischoff sein Traineramt aus persönlichen Gründen nieder. „Jetzt ist die Familie dran“, so sein Kommentar vor der Partie gegen die SG Thale/Westerhausen.

Saisonziel war und ist der Bronzeplatz. Und von dem ist der SVO eigentlich kaum noch zu verdrängen. Zwei Punkte Vorsprung, das bessere Torverhältnis und der direkte Vergleich sprechen für die Allerstädter. „Dennoch wollen wir natürlich gewinnen“, gibt sich Bischoff kämpferisch. Denn er will mit seiner Mannschaft den Männern aus dem Harz Harz, die die letzten beiden Spiele gewinnen konnten, „gehörig auf die Füße treten.“

Ein Teil der Oebisfelder Spieler begutachteten ihren Gegner am Karfreitag in Mieste und konnten sich vom schnellen Angriff und der guten Deckung der SG selbst überzeugen. „Wir haben Respekt, suchen aber unser Heil wie gewohnt in der Flucht nach vorn“, so der scheidende SVO-Coach. SR: Gülzow/Stockfisch.

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