Heute wird der neue Kreismeister im Hallenfußball ermittelt / Kreisoberligisten in der Favoritenrolle

Letzte Entscheidung in Beetzendorf

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Marcel Peters (links) gehört mit dem SV Langenapel ebenso zu den Titelkandidaten wie Marcus Grieger mit Vorjahressieger VfL Kalbe.

Beetzendorf. So ziemlich alle wichtigen Entscheidungen in der Hallenfußball-Saison 2014/2015 sind gefallen. Der 1. FC Lok Stendal hat das XXIV. Altmark-Masters gewonnen, der MTV Beetzendorf den Hallensupercup, der BSC Stendal/1. FC Lok II ist Hallenkreismeister in der östlichen Altmark und auch die Hallenmeister im Nachwuchs stehen fest.

Es fehlt also nur noch ein Titelträger – der Hallenkreismeister des KFV Altmark West. Dieser wird heute ab 13 Uhr in Beetzendorf ermittelt.

Von sieben Teams gejagt wird dabei Titelverteidiger VfL Kalbe. Die Kalbenser gehörten in den vergangenen Jahren immer zum engsten Favoritenkreis und wurden dieser Rolle zuletzt zweimal gerecht. Ob der VfL auch in diesem Jahr den Hallenthron besteigt, muss sich erst zeigen. Zum einen zitterte sich Kalbe in der Vorrunde erst im Entschedungsschießen gegen Eintracht Berge zur Endrunde, zum anderen gibt es mindestens zwei weitere bärenstarke Mannschaften.

Allen voran sind hier der Diesdorfer SV und der SV Langenapel zu nennen. Die beiden Topteams der Kreisoberliga verfügen nominell wohl über die besten Spieler und werden alles daran setzen, den großen Siegerpokal zu gewinnen. Beide Mannschaften qualifizierten sich ohne Punktverlust souverän für die Endrunde und haben in diesem Winter schon ihre gute Hallenform unterstrichen. Ebenfalls ohne große Mühe qualifizierte sich der FC Jübar/Bornsen für die Endrunde. Der FC steht zwar nicht ganz oben auf der Favoritenliste, ist aber auch ein heißer Kandidat für das Halbfinale.

Draußen pfui, in der Halle hui: Dieses Motto könnte für den TSV Kusey gelten. Unter freiem Himmel ziert der TSV abgeschlagen das Tabellenende der Kreisoberliga. Doch unterm Hallendach wollen die Kuseyer nun Selbstvertrauen für die Rückserie tanken. In der Vorrunde gelang dies bereits. Nicht ausgeschlossen, dass die TSV-Brust nach dem heutigen Tag wieder etwas breiter wird.

Nichts zu verlieren haben indes die Kreisligisten Adler Jahrstedt sowie Germania Zethlingen und vor allem die Lokalmatadoren vom MTV Beetzendorf II (1. Kreisklasse. Gegen die höherklassigen Mannschaften sind sie die klaren Außenseiter. Gespielt wird übrigens zunächst in zwei Gruppen mit je vier Teams, ehe es im Überkreuzvergleich der beiden Gruppenersten mit dem Halbfinale und anschließend mit dem Finale weiter geht. Außerdem wird statt mit einem Fußball, mit dem Futsal gespielt und es gilt die kleinen Handballtore zu treffen. Zielgenauigkeit ist also bei allen Mannschaften gefragt.

Von Michael Jacobs

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