Volleyball-Landesoberliga: SSV verliert Spiel und Pascal Grothe

Launepegel im Keller

Lukas Kreißl (Mitte) war mit gefährlichen Sprungaufgaben und Angriffsschlägen am Sonnabend der beste Gardelegener, konnte die 0:3-Pleite in Burg aber auch nicht abwenden. Foto: Buchholz

cbu Burg. Gedrückte Stimmung bei den Volleyball-Männern des SSV Gardelegen.

Sie verloren ihr Landesoberliga-Punktspiel am Sonnabend beim Tabellendritten Burger VC mit 0:3, sondern auch noch Hauptangreifer Pascal Grothe, der sich zu Beginn des zweiten Satzes durch gegnerische Einwirkung eine Bänderdehnung im Sprunggelenk sowie eine Verstauchung im Knöchel zuzog.

Dass die Laune nach der ersten 0:3-Pleite der Saison so dermaßen im Keller war, lag vor allem am letzten Satz, den die Rolandstädter deutlich mit 12:25 verloren. Es fehlten Kampfgeist, Glück und die gewohnte Durchschlagskraft im Angriff. Der Sechser aus Burg hatte leichtes Spiel, obwohl er über weite Strecken einiges schuldig blieb. Zumindest einen Satz hätten die Gardelegener holen müssen – und zwar gleich zu Beginn. Denn im ersten Durchgang führte der SSV mit 10:6, 14:10, lag nach dem 20:20 mit 22:24 zurück. Das war mal wieder der Weckruf für die Männer aus der Westaltmark, die beim 25:24 einen Satzball vergaben und schließlich unglücklich mit 28:30 verloren. Auch im zweiten Satz lagen die Gäste vorn, nachdem sie den kurzen Schock der Grothe-Verletzung überwunden hatten. Ein zwischenzeitlicher Vier-Punkte-Vorsprung reichte aber wieder nicht, Burg gewann dank eines Endspurtes mit 25:22. Damit war die Gardelegener Gegenwehr gebrochen. SSV-Spieler Matthias Koepke nach der Partie: „Wenn wir den ersten oder zweiten Satz gewinnen, geht die Begegnung anders aus. Allerdings muss ich auch sagen, dass keiner von uns mit Normalform gespielt hat.“

• SSV Gardelegen: A. Kreißl, Weber, Pulsack, Grothe, Rummel, L. Kreißl, Lenz, Schumann, Buchholz, Koepke, Bogdahn.

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