FUSSBALL – OBERLIGA Lok Stendal kann auch gegen Ludwigsfelde punkten

Den Lauf fortsetzen

Torjäger Denis Neumann (r.) und der 1. FC Lok Stendal wollen auch morgen wieder punkten. Sie erwarten den Ludwigsfelder FC. Foto: Lindenau

Stendal – „Die Stimmung ist natürlich super, der Sieg hat uns richtig gutgetan. “ Jörn Schulz ist vor dem dritten Spieltag in der Fußball-Oberliga Nord gut gelaunt. Aber ohne gleich euphorisch zu werden. Zwar steht seine Mannschaft, der 1.

FC Lok Stendal, nach zwei Spieltagen mit vier Punkten auf Tabellenrang fünf, doch das ist nur eine Momentaufnahme. Für den Lok-Trainer und seine Schützlinge gilt es, weiterhin fokussiert zu bleiben und gerade in den Heimspielen zu punkten. Am morgigen Sonntag erwartet Stendal ab 14 Uhr mit dem Ludwigsfelder FC eine eher unbekannte Größe im heimischen Stadion „Am Hölzchen“.

Die Gäste sind nicht etwa aufgestiegen, sie spielten in der zurückliegenden Saison noch in der Süd-Staffel. „Es ist schwierig, wenn man sich nicht kennt“, sagt Schulz. Er hat den morgigen Kontrahenten in einem Spiel beobachten lassen. Doch daraus lasse sich nicht genau erkennen, wie er spielen wird. Fest steht: Ludwigsfelde hat aus den beiden bisherigen Partien erst einen Zähler geholt. Für die Gäste wird es Zeit, Punkte zu sammeln. Dass dies in Stendal gelingt, das wollen die Eisenbahner natürlich verhindern.

Nach einer guten Trainingswoche, in der auch die Urlauber zurückgekehrt sind, kann der Coach optimistisch sein. Einzig der angeschlagene Lukas Breda und Kapitän Philipp Groß, der sich immer noch mit Leistenbeschwerden herumplagt, konnten nicht mittrainieren. „Alle sind da, alle wollen spielen. Das ist eine schwierige, aber auch eine schöne Situation momentan“, weiß der Lok-Trainer noch nicht, welche Startelf er auf den Rasen schicken wird. Es könnte die gleiche sein, die vor Wochenfrist gegen den Torgelower FC Greif mit 2:0 gewonnen hat. Auf ein zwei Positionen könnte sich Schulz aber auch Veränderungen vorstellen. „Einfach, um dem Gegner entgegenzuwirken.“ Denn bei der einen Spielbeobachtung fiel auf: Ludwigsfelde hat zwei schnelle Stürmer, „die wir in den Griff kriegen müssen.“ Auch die beiden großen Innenverteidiger sind ein Plus der gegnerischen Mannschaft, die insgesamt sehr geschlossen auftrete und einen guten Fußball spiele. „Da kommt eine große Aufgabe auf uns zu“, ist sich der Lok-Trainer sicher. Er geht davon aus, dass sich beide Teams in der Anfangsphase erst einmal abtasten und nichts überstürzen werden. Das eigene Tor abzusichern, hat für den 1. FC Lok Stendal zunächst Priorität. „Im Laufe des Spiels werden beide sicherlich Dinge verändern.“ Schließlich ist es ein Heimspiel. Im „Hölzchen“ haben die Lok-Spieler in der Vergangenheit zumeist gute Spiele gezeigt. „Das wollen wir Sonntag auch. Wir wollen versuchen, gut ins Spiel reinzukommen. Es wäre natürlich schön, wenn wir etwas mitnehmen würden.“ Ein erneuter Sieg könnte die Eisenbahner in der Tabelle noch weiter nach vorn katapultieren und den guten Saisonstart, der durch das unerwartete Aus im Landespokal etwas verhagelt wurde, zu einem sehr gelungenen werden lassen.

VON SABINE LINDENAU

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