Schorstedt und Mahlwinkel III kämpfen in Kreisoberliga

Kükenzeit im Tischtennis-Frühjahr

Für den SV Schorstedt an der Kreisoberliga-Platte (von links nach rechts): Guido Erxleben, David Günther, Dagmar Haack, Maik Walowsky und der zur Zeit pausierende Mathias Abel. Foto: privat

Mahlwinkel/Schorstedt. „Die Küken werden im Herbst gezählt“, sagt Ralf Pollock. In dem Fall im Frühjahr. Die alte Bauernweisheit in anderen Worten: Abgerechnet wird zum Schluss.

Der SV Schorstedt und der SV Mahlwinkel III stehen nach dem Aufstieg in die Tischtennis-Kreisoberliga im Abstiegskampf. Und beide nehmen es, wie es ist und geben sich gelassen. Sie kamen hoch und stehen doch unten.

Die SVS, nach zehn von 18 Spielen Schlusslicht der Kreisoberliga, stehe „erwartungsgemäß“ unten. Sagt deren Mannschaftsleiter Guido Erxleben. Auch Pollock, Chef der Dritten vom Vorletzten aus Mahlwinkel, sagt: „Dass wir nicht im Mittelfeld landen können, ist normal.“ Von Aufgeben aber keine Spur – bei beiden Teams nicht.

Okay, Tabellenführer Altmark Iden und die Verfolger Germania Klietz sowie Klädener SV spielen in einer andere Liga. Aber: „Wenn alles passt, können wir die anderen schlagen“, merkt Pollock. Selbst gegen die Klietzer waren die Mahlwinkeler zuletzt knapp dran und verloren „gerade so“ (Pollock) mit 6:8. Der SVM III steht bei einem Sieg, genau wie die Schorstedter, die jüngst auch knapp mit 6:8 gegen den TTC Lok Stendal IV unterlagen. Die letzten acht Partien bis in den April, wenn die Küken vorzeitig gezählt werden, geht der SVS mit Vorfreude an.

„Wir freuen uns, dass wir noch eine Chance haben“, erklärt Erxleben. Dass der SVS überhaupt in der Kreisoberliga mitmischt, ist Zeugnis einer Erfolgsgeschichte in den letzten sechs Jahren. Da gelangen der Mannschaft um Top-Frau Dagmar Haack nach ihrem Start in der 3. Kreisklasse vier Aufstiege – der ins Oberhaus als Kreisliga-Fünfter, da kein anderes Team hoch wollte. „Dass Dagmar Haack mithalten kann, haben wir gewusst“, erläutert Erxleben.

Ein Beispiel: Der 44-Jährige Erxleben selbst spielt auch erst seit sechs Jahren Tischtennis – und freute sich am Dienstag über die Einladung als Nachrücker zu den Landesmeisterschaften der Senioren am Wochenende in Osterburg. In der Liga zeigt sich im Frühjahr, wer wie viele Küken, sprich Punkte, gesammelt hat und wo man damit steht.

Von Benjamin Post

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