Fußball-Landesliga: Schlusslicht reist zum TuS Schwarz-Weiß Bismark ins Waldstadion

Kreveses Hoffnung: Derby!

Krevese bildet einen Jubel-Kreis, Bismark trottet geschlagen vom Feld: So lief es in der Vorsaison. Morgen wollen die Bismarker den Spieß umdrehen und auf eigenem Platz die Krise des KSV verschärfen. Foto: Post

Bismark/Krevese. „Endlich wieder ein Ostderby“, werden sich zumindest die Fußballer des Kreveser SV sagen, wenn es morgen zum TuS Schwarz-Weiß Bismark geht.

Die Duelle gegen die direkte altmärkische Konkurrenz waren in der Vorsaison ein echter Punktebringer für die Nordaltmärker, die in der aktuellen Landesliga-Serie nach zwei Partien noch auf ihren ersten Zähler warten. Für die Bismarker war der Start bei einer Absage des Gegners und einer Niederlage ebenfalls unbefriedigend. Die Zielsetzung beider Klubs vor dem Anstoß um 15 Uhr ist also ganz klar das erste Erfolgserlebnis.

Die Schwarz-Weißen freuen sich gegen Krevese auf ihr verspätetes Heimdebüt in diesem Spieljahr. Nachdem Halberstadt II vor zwei Wochen nicht angereist war, begann die Saison in der Vorwoche auswärts – und das mit einer 1:3-Niederlage in Irxleben. Da die Halberstadt-Begegnung zu Gunsten der Bismarker gewertet werden dürfte, hat die Mannschaft von Trainer Dirk Grempler zumindest drei Punkte schon mal sicher. Um nicht in den Keller zu rutschen, wären die Zähler vier bis sechs gegen den schwächelnden KSV Gold wert. Doch einen Selbstläufer erwartet gegen das Schlusslicht niemand. Zu präsent sind noch die beiden Niederlagen der Vorsaison. Speziell das 0:3 auf eigenem Platz tat den Bismarkern damals weh. Noch einmal will sich die Grempler-Elf im heimischen Waldstadion nicht so überrumpeln lassen. Das Problem ist nur, die Bismarker wissen derzeit nicht genau, wo sie stehen.

Das wissen die Kreveser hingegen mit ziemlicher Sicherheit. Als Tabellenletzter stecken sie bereits mitten im Abstiegskampf. Zwar wurde der KSV schon vor der Saison genau in diesen Tabellenregionen vermutet, doch das starke Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg hatte einen besseren Start erhoffen lassen. Die Realität heißt indes zwei Spiele, null Punkte, 1:6-Tore. Zum Glück gibt es morgen wieder ein Ostderby. Greift aber auch dieses gute Omen nicht, wird es bedrohlich für Krevese.

Von Tobias Haack

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