Spitzenkampf in den Tischtennis-Ligen im Kreis: Das sagt der Staffelleiter

„Kopf-an-Kopf-Rennen“

Schon lange im Doppel beim TTC Lok Stendal III, das im Spitzenkampf in der Tischtennis-Kreisoberliga steht: Jörg Wetter (links) und Top-Mann Alexander Metz. Fotos: Archiv

Altmark. Der Spitzenkampf ist voll entbrannt. In den beiden obersten Ligen des Tischtennis-Kreises geht es eng zu. Bernd Kurth, in Personalunion Staffelleiter der Kreisoberliga und Kreisliga, weiß die Lage in den Ligen realistisch einzuschätzen.

Zumal sein Heimatverein, Altmark Iden, für deren Reserve er in der Kreisliga mit um den Titel spielt, voll im Mittelpunkt steht.

Kreisoberliga

Das Aushängeschild der Idener ist die erste Mannschaft im Kreisoberhaus. Die spielt seit Jahren auf Top-Niveau. 2013 waren sie schon Meister, 2015 auch. Für 2016 schaut es für Iden wieder ziemlich gut aus im Kampf um den Titel. Doch der Aufstieg in die Bezirksklasse? Nein. Die Tischtennis-Cracks aus Iden bleiben wohl da, wo sie sind. Das wissen sie schon jetzt. Die Mannschaft ist zu alt, die Reisen wären zu weit. Spaß am Spitzenkampf haben sie trotzdem. In der Kreisoberliga. Das stehen sie als aussichtreicher Tabellenzweiter hinter dem Bezirklassen-Absteiger TTC Lok Stendal III.

„Da wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, schätzt Kurth ein. Loks Dritte um Spitzenspieler Alexander Metz und Vereinsvorsitzenden Andreas Lepel, als Absteiger in die Saison gegangen, steht ungeschlagen an der Spitze. Auch das erste Duell in Iden gewannen die Stendaler mit 10:4. Altmark hatte einen schlechten Tag. „Wenn Iden keinen schlechten Tag hat, kann das anders herum laufen“, erklärt der Staffelchef. Hinter dem Führungsduo lauern noch der Klädener SV und Germania Klietz. „Die Kreisoberliga ist ziemlich stark“, weiß Kurth.

Kreisliga

In der Kreisliga steht der Leiter der Staffel selbst an der Platte. Und sein Team ist Spitzenreiter. Das verleitet Kurth aber nicht zu sagen: Wir wollen Meister werden. Er zweifelt daran sogar. „Ich glaube, dass wir das nicht schaffen können“, gesteht die Nummer zwei der Reserve ein. Kurth hat die Verfolger SV Schorstedt und Rot-Weiß Werben auf der Rechnung – gegen die Schorstedter fing sich Iden die einzige und deutlich Niederlage ein beim 1:13. Und wenn es doch klappt mit dem Titel? „Wir würden uns natürlich nicht mit Händen uns Füßen dagegen wehren“, räumt der spielende Liga-Chef ein. Zwei Idener Mannschaft in der Kreisoberliga: Das wäre was ...

Von Benjamin Post

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