Handball-Nordliga: B-Jugend des HV Lok Stendal in Haldensleben ohne Biss

Kölsch sauer auf seine Jungs

Lukas Kramer (am Ball) enttäuschte mit dem HV Lok Stendal trotz seiner beiden Tore gegen den HSV Haldensleben. Die B-Junioren aus der Ostaltmark kassierten eine 22:34-Klatsche. Foto: Stephan

Haldensleben/Magdeburg. Es war kein gutes Wochenende für die Nachwuchsteams des HV Lok Stendal. In der Nordliga kassierten sowohl die männliche B-Jugend als auch die weibliche C-Jugend klare Pleiten.

männl. B-Jugend

HSV Haldensleben - HV Lok Stendal 34:22 (13:11). Mit einer schlechten Mannschaftsleistung und fehlendem Kampfwillen verlor die männliche B-Jugend des HV Lok Stendal am Sonntag gegen den HSV Haldensleben. Durch die fehlende Laufbereitschaft und Aggressivität im Abwehrverhalten fanden die Stendaler einfach nicht ins Spiel und luden die Gegner zum Torewerfen ein. Torhüter Jonas Lentner war deshalb teilweise ganz auf sich allein gestellt. Es fehlte nicht nur an der richtigen Einstellung, sondern auch am nötigen Respekt vor dem Gegner. Nach dem 11:13 zur Pause zeigte die Mannschaft von Trainer „Addi“ Kölsch nach Wiederbeginn keine Besserung. Sie überließen den Gastgebern das Feld und wurden dafür bestraft. „Ich bin zutiefst enttäuscht und völlig sprachlos“, sagte Kölsch konsterniert.

• HV Lok Stendal (Tore): Lentner - Erdmann (2), Krähe (6), Götze, Tembe (8), Kramer (2), Stephan (1), Herzog, Bocksberger (3).

weibl. C-Jugend

BSV Magdeburg - HV Lok Stendal 53:6 (26:5). Eine erneut deutliche Niederlage kassierten die C-Jugend-Mädchen des HV Lok Stendal gegen Magdeburg. In den ersten 30 Minuten präsentierten sich die Altmärkerinnen noch ordentlich, versuchten der körperlichen Überlegenheiten der Magdeburgerinnen Stand zu halten. Doch durch den erarbeiteten Respekt, der sich mit zunehmender Spieldauer zeigte, gelang es den Magdeburgern, das Spiel an sich zu reißen und nach einem Halbzeitstand von 26:5 ein klares Endergebnis einzufahren. Besonders zu erwähnen ist dennoch die Leistung von Stendals Torhüterin Dahlia Mertens, die in ein paar schwierigen Situationen einen klaren Kopf behielt und somit ein höheres Ergebnis verhinderte.

• HV Lok Stendal: D. Mertens - S. Mertens (2), Lange, Fiedler (1), Stoppok, Hinz (3), Kurka, Schultze.

Von Marieke Dörfling und Christian Buchholz

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