FUSSBALL – OBERLIGA

1:6 - Knockout für 1. FC Lok Stendal

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Nach der Pleite am Boden: Lok Stendals Martin Krüger.

Stendal – Nach der 1:6-Klatsche im heutigen Oberliga-Spiel vergruben die Spieler des 1. FC Lok Stendal die Köpfe in den Händen. Andere lagen fassunglos am Boden. Der Ludwigsfelder FC war zu stark. Und hatte mit der Lok-Elf kein Erbarmen.

Zwei Spiele war der 1. FC Lok Stendal zuvor ungeschlagen. Die Stimmung war gut. Doch dann kam der Ludwigsfelder FC ins Stendaler „Hölzchen“. Und tat der Mannschaft von Trainer Jörn Schulz ordentlich weh. Der Gegner war Stendal in allen Mannschaftsteilen überlegen. Lok-Keeper Bryan Giebichenstein verhinderte mit seinen Paraden einen höheren Ausgang des Spiels.

Insgesamt wurde er in vielen Aktionen von seinen Kollegen im Stich gelassen. Die Tore für Ludwigsfelde fielen nach katastrophalen Stendaler Aussetzern. Die Altmärker versagten im Kollektiv. Eine Klatsche, die der Mannschaft nach der Anfangseuphorie wehtut.

Beim 0:1 kam ein Abstoß postwendend zurück. Schnelles Umschaltspiel der Gäste und ein Querpass reichten, um Lok das erste Tor einzuschenken. Vor dem zweiten Gegentor spielte Tim Kolzenburg den Ball ohne Not zum Gegner – 0:2. Mit diesem verdienten Ergebnis ging es in die Pause. Bis dahin hatten die Ludwigsfelder alles im Griff und ließen den Platzherren kaum Luft zum atmen.

Lok Stendal wollte sich sammeln und schnell in die Partie finden. Doch das 0:3 in der 47. Minute brach den Eisenbahnern das Genick. Die Mannschaft ließ die Demütigung über sich ergehen und fing sich weitere Treffer des Gegners, weil die Gegenwehr ausblieb.

Den ausführlichen Spielbericht und Stimmen finden Sie in der Montagsausgabe der Altmark Zeitung.

VON PATRICK NOWAK

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