8. STENDALER HANSE-CUP Fester Termin Ende September / SHC-Orgachef Wille hat Hoffnung

Kleines Zwischenhoch für Senioren-Mehrkampf

Viele Planspiele: Klaus Schmotz (r.), Siegfried Wille (2. v.r.) und Patrick Puhlmann (2. v.l.) kommunizieren oft.
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Viele Planspiele: Klaus Schmotz (r.), Siegfried Wille (2. v.r.) und Patrick Puhlmann (2. v.l.) kommunizieren oft.

Stendal – Siegfried Wille war am Freitagmorgen bestens gelaunt. Doch sein Gemütszustand wurde im Beisein von Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) und Landrat Patrick Puhlmann (SPD) noch besser.

Wille, Cheforganisator des Stendaler Hanse-Cups (SHC), hatte darüber informiert, dass die Mehrkampfveranstaltung in der Seniorenleichtathletik – nach jetzigem Stand – vom 25. bis zum 27. September dieses Jahres auf der Sportanlage des Stadions „Am Galgenberg“ ausgetragen wird. Der ursprüngliche Termin war für Mai vorgesehen. Dann folgte Corona samt Verschiebung des SHC.

„Wir haben lange überlegt und mit Klaus Schmotz darüber gesprochen. Und wir wollen den Hanse-Cup auch unter Einhaltung aller Festlegungen und Bestimmungen durchführen“, betonte Wille, dem die siebte Eindämmungsverordnung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt bestens bekannt ist. Dennoch stellten der langjährige Sportfunktionär aus der Altmark sowie SPD-Landrat Puhlmann und SHC-Schirmherr Schmotz klar, dass dies nur ein kleines Zwischenhoch ist. Bleibt die Corona-Pandemie im Zeitraum des Wettkampftermins in dieser Schwere erhalten oder verschlimmert sie sich sogar, bliebe kein Ausweg, als die Reißleine zu ziehen und die Sportveranstaltung abzusagen.

Die Gesundheit der Athleten, Kampfrichter, Schiedsrichter, Organisatoren und Gäste liegt Wille dabei besonders am Herzen. Er versicherte, dass man als Veranstalter des Wettkampfes auch darauf achten werde. Sportler oder Kampfrichter aus Corona-Risikogebieten werden nach Aussagen des 70-jährigen Siegfried Wille nicht zugelassen. Bevor es Ende September losgeht, wird vom Veranstalter ein Infoblatt an alle gemeldeten Teilnehmer geschickt, die dann entscheiden können, ob sie ihr Startrecht wahrnehmen oder darauf verzichten werden.

Durch Absagen anderer wichtiger Veranstaltungen ist der Stendaler Hanse-Cup in den Fokus gerückt. Wille bekam viele Anfragen von Sportlern, die an der achten Auflage des Senioren-Mehrkampfes teilnehmen wollten. Aktuell weist die Teilnehmerliste 125 Sportler auf, die sich auf 18 Nationen verteilen. „Das ist eine gewaltige Zahl“, staunt Wille. Man ist aber vorbereitet – trotz der Mehrarbeit, die entsteht.

Oberbürgermeister Klaus Schmotz, der seit 2013 Schirmherr des SHC ist, äußerte sich ebenfalls zum neuen Wettkampftermin. „Es ist natürlich ein positives Signal, den internationalen HanseCup Ende September durchzuführen. Wir sind uns des Risikos bewusst.“ Schmotz hofft zudem auf gute Witterungsbedingungen im September, die für Mehrkämpfer gut sind. Patrick Puhlmann ist optimistisch. Ungewissheit gibt es im Hinblick auf die Entwicklung der Corona-Pandemie dennoch. „Keiner weiß, was im September gehen wird und was nicht“, so der Landrat, der das SHC-Orgateam für den aufgebrachten Mut, die Veranstaltung durchzuführen, lobte. pno

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