Fußball-Landesliga: Bismark unterliegt TSG Calbe mit 1:2

TuS klebt das Pech an den Stiefeln

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Zum Haare Raufen: Eric Wagener und der TuS Bismark kassierten die dritte Pleite in Folge.

Bismark. Es ist eine alte Fußballer-Weisheit: Wenn es läuft, dann läuft’s und wenn nicht dann eben nicht. Auf den Fußball-Landesligisten TuS Schwarz-Weiß Bismark trifft momentan beides zu.

Trotz ordentlicher Leistung verlor das Team von Trainer Dirk Grempler sein Heimspiel am Sonnabend gegen die TSG Calbe mit 1:2 (1:2) und kassierte damit die dritte Pleite in Folge.

„Wir haben in den ersten 20 Minuten alles richtig gemacht. Dann kommt wieder ein individueller Fehler, die im Moment einfach passieren“, haderte der Coach. In der Tat: Zunächst waren die Schwarz-Weißen klar feldüberlegen, hatten mehr Ballbesitz und versuchten es immer wieder über die Außen, wo sich Philipp Grempler als Aktivposten hervortat. Den ersten Treffer erzielten jedoch die Gäste. Nach einem langen Einwurf offenbarte Bismark eine Unkonzentriertheit in der Rückwärtsbewegung und schon stand es 0:1 (22. Minute). Nur sechs Minuten später legte Calbes Kapitän Keven Harms zum 0:2 nach.

Das versetzte den TuS, der kurzzeitig den Faden verlor, in eine Art Schockstarre. „Bei einem 0:2 wird es dann sehr, sehr schwer, vor allem wenn die Alternativen fehlen“, erklärte Coach Grempler, der auf einige Akteure verzichten musste. Zwei Mal liefen TSG-Spieler in der Folge allein auf Hannes Gust zu, doch der Keeper der Schwarz-Weißen blieb jeweils hellwach und verhinderte so einen höheren Rückstand. Philipp Gremplers Anschlusstreffer in der 38. Minute gab den Bismarkern wieder ein Stück Sicherheit zurück.

In der zweiten Halbzeit „haben die Jungs alles reingeworfen“, lobte Dirk Grempler die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft. Das Problem war jedoch das Pass-Spiel der Gastgeber. So bemängelte der Trainer eine „zu hohe Fehlpass-Quote“ im Aufbauspiel und ergänzte: „Wir haben uns zahlreiche Möglichkeiten über Außen erspielt, aber der letzte Pass hat gefehlt. Wenn wir nicht in den Sechzehner kommen, können wir keine Tore schießen.“

Den Stab über sein Team wollte Grempler aber nicht brechen: „Ich stelle mich vor die Mannschaft. Wir kriegen einfach dumme Gegentore zur Zeit. Ich muss gucken, dass ich das Team jetzt aufbaue.“ Ein Weg zur Besserung könnte auch die Kommunikation untereinander sein. Da hatte Calbe am Sonnabend definitiv einen Vorteil. „Die sprechen viel miteinander, die pushen sich. Das fehlt uns ein bisschen“, so der Coach.

TuS Schwarz-Weiß Bismark: Gust – Köhn, Gagelmann, Sikulskiy, Mayer (58. S. Rogge), Voigt, Rämke, Metzger, P. Grempler, Wagener (71. Beindorf), Grützmacher.

Tore: 0:1 Thomas Hellige (22.), 0:2 Keven Harms (28.), 1:2 Philipp Grempler (38.).

Schiedsrichter: Petri.

Von Andreas Arens

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