Fußball – „Team der Woche“: 4-4-2-System als Grundgerüst / Vier Neulinge im Aufgebot

In klassischen Stil zum Sieg

Der Tangermünder Daniel Groß (rechts), der als Kapitän für den erst später eingewechselten Martin Doerjer aufspielte, räumte im Altmarkderby alles weg. Auch wenn ein Bismarker wie Felix Pitzner (links) einen Vorsprung hatte.
+
Der Tangermünder Daniel Groß (rechts), der als Kapitän für den erst später eingewechselten Martin Doerjer aufspielte, räumte im Altmarkderby alles weg. Auch wenn ein Bismarker wie Felix Pitzner (links) einen Vorsprung hatte.
  • VonFalk-Stéphane Dezort
    schließen

Altmark. Dass das AZ-„Team der Woche“ für taktische Spielereien bekannt ist, zeigte sie vor allem in den letzten Wochen. Nun kommt die Altmark-Auswahl aber mit einer klassischen Spielausrichtung daher.

Im altbewährten 4-4-2-System mit zwei klassischen Stürmern ging die Elf am letzten Wochenende in den Ligen auf Punktejagd. Hierbei verdienten sich mit Benjamin Mix (Goldbeck), Johannes Mahrhold, Franz Erdmann (beide Lok Stendal) und dem Bismarker Christoph Grabau gleich vier Neulinge einen Platz im „Team der Woche“. Erdmann wusste sogar so stark zu überzeugen, dass er auch zum „Spieler der Woche“ gekürt wurde.

Torhüter

Bei der Partie in Havelberg kam es auf Seiten von Blau-Gelb Goldbeck zu einem Saisondebut. Und was für eins. Die eigentliche Nummer zwei Benjamin Mix ersetzte den verletzten Stammkeeper Ulrich Obst. Mix machte seine Sache trotz einer 2:3-Niederlage Goldbecks ausgesprochen gut. Ohne ihn hätten die Havelberger die Angelegenheit deutlicher gestalten können.

Abwehr

Die Defensivreihe der Altmark-Auswahl kommt mit vier gelernten Innenverteidiger daher. Andreas Schnecke von Heide Letzlingen zeigte auch gegen Heyrothsberge eine souveräne Leistung. Unterstützt wird Schnecke vom Havelberger Toni Leppin, der defensiv wenig gefordert war und im Angriff nach einer Ecke das wichtige 2:2 gegen Goldbeck erzielte. Beide spielten sich in der laufenden Saison bereits zum dritten Mal in das „Team der Woche“. Zu ihnen gesellen sich der Stendaler Johannes Mahrhold und Daniel Groß von Saxonia Tangermünde. Beide gaben ihren Teams Sicherheit in der Abwehr und klärten zahlreiche Aktionen.

Mittelfeld

Das Denk- und Lenkzentrum agiert in dieser Woche als Raute. Auf der „Sechser“-Position sicherte sich Niklas Gille (Salzwedel) zum zweiten Mal in Folge seine Startberechtigung. Vor ihm im zentralen Mittelfeld kommen Standardspezialist Franz Erdmann, der beim Spiel vom 1. FC Lok Stendal gegen den Haldensleber SC (2:1) ein Tor vorbereitete und einen direkten Freistoß verwandelte, sowie Christoph Grabau zum Einsatz. Der Bismarker war im Altmarkderby gegen Tangermünde an jeder gefährlichen Aktion der Schwarz-Weißen beteiligt, verpasste nur sich mit einem Tor selbst zu belohnen. Hinter der Sturmreihe darf Philip Müller (Salzwedel) auflaufen. Mit zwei Vorlagen war er an dem 3:0-Heimsieg gegen den Ligaprimus der Landesklasse aus Arneburg maßgeblich beteiligt.

Angriff

Dass Stürmer vor allem an Tore gemessen werden, zeigt sich auch in diesen Tagen in der Besetzung des „Teams der Woche“. Mit Marcel Peters (Eintracht Salzwedel) und Christopher Schmidt von Heide Jävenitz befinden sich gleich zwei „Doppelpacker“ vom letzten Wochenende in der Startelf. Letzterer bestach nicht nur mit seinen zwei Treffern, sondern galt im kompletten Spielverlauf beim 4:2-Heimsieg als Unruheherd für die Abwehrreihe des Aufsteigers aus Osterburg.

Marcel Peters hingegen trat im Spiel der Salzwedeler gegen Rot-Weiß Arneburg als goldener Vollstrecker einer generell starken Mannschaftsleistung auf.

Von Falk-Stéphane Dezort

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare