27. Altmark Masters – Finale: Viererpack vom SSV-Torjäger

Klare Sache dank Bache

Florian Scheinert (r.) und Marc Mette (l.) ließen der Freude über den Finalsieg gegen den SV Liesten freien Lauf.

twe/mth Beetzendorf. Der Triumph war relativ zügig klar. Schon Minuten vor dem Abpfiff des Finalspiels um das 27. Altmark Masters feierten die Spieler des Fußball-Landesklassisten SSV Gardelegen an der Bande.

Mit 5:0 bezwang der SSV den Liga-Konkurrenten SV Liesten, der sich die Gegentore aber teilweise beinahe selbst einschenkte. Gefeierter Held war Gardelegens Simon Bache, der gleich vier Treffer erzielte (Den Liveticker zum Nachlesen gibt es hier).

Bache stand schon im Halbfinale gegen Tangermünde im Mittelpunkt, als er mehrfach beste Tormöglichkeiten ungenutzt ließ. Aus dem tragischen wurde im Endspiel dann aber doch noch der magische Held.

Beim 1:0 zeigte der Torjäger seine ganze Klasse. Von der Strafraumkante zirkelte er das Spielgerät präzise in den rechten Torwinkel. Man merkte, wie ihm die Last des Halbfinals von den Schultern fiel. Und die Gardelegener legten gleich das 2:0 nach. Liestens Mut, häufig mit „fliegendem Torhüter“ zu agieren, ging in diesem Fall nach hinten los. Ein Fehler von Liesten im Aufbau, ein Querpass und Frank Fehse hatte keine Mühe mehr, den Ball in das leere Tor zu schieben.

Dann folgten die Bache-Festspiele: 3:0, 4:0, 5:0 – ein lupenreiner Hattrick! Alle Tore waren aber begünstigt durch weitere Leichtsinnsfehler der Liestener im Aufbauspiel. Dem SSV war das aber egal. Spätestens mit dem 4:0 wurde es an der Bande und auf den Rängen gewiss: Der SSV Gardelegen wird das 27. Altmark Masters gewinnen. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte darf sich die Mannschaft von SSV-Coach Norbert Scheinert auf dem großen Silberpokal eingravieren lassen.

„Auch wenn wir im Vorfeld keine wirkliche Zielstellung ausgegeben haben, wollten wir schon das Halbfinale erreichen. Allerdings sind wir nur sehr schwer in das Turnier gekommen und hatten in der Vorrunde gegen den Osterburger FC sowie den SV Liesten einige Schwierigkeiten. Gegen den 1. FC Lok Stendal lief es dann viel besser, wobei die Jungs in diesem Spiel ganz stark agiert haben. Dass wir am Ende sogar gewonnen haben, ist natürlich umso schöner. Ich bin natürlich sehr zufrieden“, freute sich SSV-Trainer Norbert Scheinert nach dem klaren 5:0-Finalsieg gegen den SV Liesten über den zweiten Masters-Erfolg. „Wir haben insgesamt eine sehr sehr gute Hallensaison gespielt. Die Jungs haben sich jetzt zwei Wochen Pause verdient, ehe es dann wieder in die Vorbereitung auf die Rückrunde geht“, so Scheinert weiter. Nicht zuletzt dieser Erfolg beim 27. Altmark Masters dürfte besonders den jungen SSV-Kickern noch mehr Auftrieb geben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Altmark-Masters
Kommentare zu diesem Artikel