Blasche-Brüder starteten beim Amsterdam-Marathon

Keine Zeit für Käse und Tulpen

Die beiden gebürtigen Stendaler Mario (Zweiter v.l.) und Heiko Blasche starteten am vergangenen Wochenende beim Amsterdamer Marathon. Und das auch noch recht erfolgreich. Foto: privat

bla/cbu Amsterdam. Am vergangenen Sonnabend erlebte der Amsterdam-Marathon seine nunmehr 36. Auflage.

Start und Ziel des größten Herbstmarathons in den Niederlanden ist das Olympiastadion von 1928, in dem die finnische Langstrecken-Legende Paavo Nurmi einst über 10 000 Meter in einem packenden Finale seine neunte und letzte olympische Goldmedaille gewann.

Mit ganz anderen Erwartungen waren zwei gebürtige Altmärker in die holländische Hauptstadt gefahren und standen mit insgesamt über 9 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Startlinie im altehrwürdigen Olympia-Oval. Die Gebrüder Heiko und Mario Blasche hatten einen schnellen Saisonabschluss über die klassische Distanz im Blick. Bei bestem Laufwetter konnte der für Fortuna Magdeburg startende jüngere Heiko nach 3:07:59 Stunden die Ziellinie in einer neuen persönlichen Bestzeit überqueren.

Für den drei Jahre älteren Mario von der Stendaler Laufgruppe Haeder, der ebenfalls in der Altersklasse M40 gestartet war, blieb die Stoppuhr nach 3:05:18 Stunden stehen. Für beide Läufer war der Amsterdam Marathon der gelungene Abschluss unter eine Saison, die von zahlreichen gemeinsamen Trainingsläufen und Wettkämpfen geprägt war und ihren Höhepunkt zweifellos bereits im Juni mit der erfolgreichen Teilnahme am „100-Kilometer-Lauf“ in der Schweizer Stadt Biel hatte.

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