Fußball, Landesklasse: Krüdener Negativlauf hält an / Arneburg mit verdientem 5:1-Sieg

Keine Wende vor Weihnachten

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Tim Nowak (rechts) stellte die Arneburger Hintermannschaft um Michael Winkelmann nur selten vor Probleme.

tha Krüden. Auch am letzten Spieltag vor der Winterpause hat es für den SV Krüden/Groß Garz in der Fußball-Landesklasse nochmal eine herbe Niederlage gesetzt.

Im Heimspiel gegen den SV Rot-Weiß Arneburg unterlagen die Nordaltmärker aufgrund von haarsträubenden Fehlern in der Defensive mit 1:5 (1:3).

Die Gäste, die auf einem ordentlichen fünften Platz überwintern werden, waren von Beginn an gut in der Partie und versuchten die Hausherren auf ihrem engen Geläuf zu Fehlern zu zwingen. Der Plan des RWA ging auf, auch wenn Lars Korte (2.) die erste Chance noch vergab. Auf der Gegenseite unterschätzte Michael Winkelmann einen langen Ball, sodass sich Tim Nowak die Großchance zur Krüdener Führung bot, doch der Angreifer verstolperte (13.). Arneburg war fortan gewarnt und kam mit seinen nächsten beiden Gelegenheiten zum Erfolg. Stephan Boy staubte nach einem Winkelmann-Einwurf ab (20.), Lars Korte nutzte einen katastrophalen Fehlpass von Philip Brünicke (26.) – 2:0.

Die Krüdener Antwort lieferte Kapitän Lars Pieper, der nach einem Freistoß allein vor Tobias Maier auftauchte und traf (30.). Es begann die stärkste Phase der Hausherren, die fortan viel Ballbesitz hatten, nach vorne aber zu selten zwingend agierten. Anders die Arneburger. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs zogen sie das Tempo nochmal an, trafen unter anderem die Latte und in Person von Boy auch nochmal ins Tor. Erneut ging dem Treffer ein Einwurf von Winkelmann voraus (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der SV Krüden/Groß Garz nochmals bemüht, doch das Engagement allein reichte nicht. Der Heimelf fehlte die nötige Qualität, um die abgezockten Arneburger zu gefährden. Die Gäste von der Elbe machten zwar auch nicht alles richtig und ließen weitere Möglichkeiten ungenutzt, zwei weitere Treffer gelangen aber trotzdem. Lars Korte traf per Freistoß (66.) und Hermann Huchthausen nach der schönsten Kombination des Tages (78.). Der nachfolgende Jubel machte Trainer Jürgen Dobberkau besonders glücklich: „Wenn man sieht, dass beim 5:1 noch so eine große Spielertraube feiert, ist das für mich ein Zeichen, dass die Mannschaft intakt ist.“

Intakt ist trotz der Pleite auch weiterhin das Gebilde SV Krüden/Groß Garz. Selbst nach dem vierten und fünften Gegentreffer gab sich die Mannschaft nicht auf und suchte mutig die Flucht nach vorne. Mit 17 Punkten hat der SV trotz der jüngsten Negativserie eine gute Hinrunde gespielt.

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