Handball-Oberliga Frauen: SG Seehausen empfängt morgen den SC Markranstädt

Keine Angst vor den „Piranhas“

Sie beißen nicht: Tina Fischer und die SG Seehausen treffen im zweiten Heimspiel auf die „Piranhas“. Foto: Haack

bp Seehausen. Eine wichtige Erkenntnis haben die Spielerinnen der SG Seehausen aus Altenburg mitgenommen, wenn es schon keine Punkte zu holen gab. Respekt vor dem Gegner zu haben ist gut, sollte aber nicht zu groß sein.

In der ersten Halbzeit des Handball-Spiels am Sonntag, bei der 22:27-Niederlage im Thüringischen, hatten die Seehäuserinnen zu „respektvoll“ agiert, wie Rückraumspielerin Tina Fischer konstatierte. Nach dem 17:8 für die Altenburgerinnen und dem Gang in die Kabine hatte der Aufsteiger sein Respekt abgelegt. Das Ergebnis: 14:10. Durchgang zwei ging an die SGS-Frauen. Das sollte Motivation genug sein, morgen um 17. 30 Uhr im zweiten Heimspiel in der Mitteldeutschen Oberliga gegen den SC Markranstädt von Beginn an keine Angst vor dem nächsten Gegner in der neuen Spielklasse zu haben.

Wieso auch. Zum einen sind die „Piranhas“, so der Beiname der Sächsinnen, selbst erst in die vierthöchste Klasse aufgestiegen. Zum anderen gewann die Mannschaft von Trainerin Anja Wachholz die ersten Partie vor zwei Wochen in der heimischen Wischelandhalle mit 20:16 gegen die TSG Calbe. Wie es ist zu gewinnen, weiß das Wachholz-Team demnach auch schon. Das Gefühl des Sieges in der neuen Liga erlebten die Markranstädterinnen freilich schon zweimal. Respekt, ja, ein bisschen ist nicht falsch. „Wir kämpfen weiter“, sagt die 23-jährige Fischer vor dem nächsten Spiel unter stärkeren Konkurrenten. Vor allem für die vielen jungen Akteure der Wischestädter, nicht zuletzt Lea Dechnik und Sophie Schwander, die noch in der A-Jugend spielen könnten, ist der Sprung in die Liga groß, aber machbar.

Indiz dafür ist, dass sich die Youngster Dechnik und Schwander bei der Niederlage nicht versteckten und in die Torschützenliste eintrugen.

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