SV Grieben mit Fünferpack des Torjägers zum Titel in der Fußball-Kreisoberliga / 4:1 für Schinne

Kaul-Spektakel beim Meisterstück

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Das ist der neue Meister der Fußball-Kreisoberliga: Der SV Grieben um Kapitän Thomas Eckstedt (vorne links) feierte nach dem 5:0 gegen Klietz den Titel und den Aufstieg in die Landesklasse.

Stendal. 5:0 – da blieben keine Fragen offen. Der SV Grieben gab dank seines Sieges am letzten Spieltag den ersten Platz nicht mehr ab und sicherte sich die Meisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga.

Eintracht Schinne reichte der 4:1-Erfolg in Uetz nicht für mehr als den undankbaren Vize-Titel.

SV Grieben -

Germania Klietz 5:0 (3:0)

„Von Anfang an waren wir zu 100 Prozent da“, freute sich SVG-Kapitän Thomas Eckstedt nach dem Erfolg. Besonders glänzte Aaron Kaul. Der stand gestern Nachmittag für das Griebener Meisterstück. Der Angreifer erzielte alle fünf Tore des neuen Titelträgers. 250 Zuschauer sahen das Kaul-Spektakel mit anschließender Meisterfeier auf dem Sportplatz des SVG. Ein Titel blieb Kaul aber verwehrt – trotz seiner 35 Treffer reichte es für ihn nicht zur Torjägerkanone. Für Eckstedt, Kaul und Co. geht es aber hoch. „Wir sind unheimlich glücklich. Wir werden die Landesklasse wahrnehmen“, so Eckstedt.

• Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Aaron Kaul (11., 31., 45., 59., 82.).

VfB Elbe Uetz -

Schinner SVE 1:4 (1:1)

Die Schinner erfüllten in Uetz ihre Pflicht. „Die Mannschaft hat Vollgas gegeben. Sie wusste das Halbzeit-Ergebnis aus Grieben nicht“, sagte Eintracht-Trainer Marc Teichert. Nach einer drückenden Überlegenheit in der ersten Halbzeit fielen aber erst in Durchgang zwei die Tore. „In der zweiten Halbzeit haben wir über das Spielerische den Erfolg geholt“, sagte Teichert. Trotz der verpassten Meisterschaft lobte er sein Team. „Hut ab vor dieser Saisonleistung.“ Teichert, der zukünftig den Vorstand unterstützt, gratulierte aber auch dem Meister. „Glückwunsch an Grieben.“ Den Grund für den verpassten Titel sah Teichert vor fünf Wochen. „Wir haben es in Berkau verspielt“, ärgerte er sich gestern noch über das 2:2.

• Tore: 0:1 Tomasz Hampel (24.), 1:1 Robert Bolle (30.), 1:2 Markus Bensberg (50.), 1:3 Noah Mohamed Saeg (64.), 1:4 ray Essmann (68.). Bes. Vork.: 80. Gelb-Rote Karte für Christian Tuchen (Schinne).

Empor Kamern -

KSG Berkau 2:2 (2:1)

Im Nachbarschafts-Duell sicherte Kreisoberliga-Top-Torjäger Andreas Duhm seiner Mannschaft mit seinem 36. Saisontreffer noch den einen Punkt – und sich die Torjägerkrone. Das eine Tor gab den Ausschlag gegenüber Griebens Aaron Kaul, der auf 35 Treffer kam. Duhms Berkauer beenden die Spielzeit als Zehnter – vor Kamern.

• Tore: 0:1 Danilo Dräger (21.), 1:1 Martin Bartsch (25.), 2:1 Michael Mertens (45., ET), 2:2 Andreas Duhm (63.).

BSC Stendal/Möringer SV II - Kickers Seehausen 4:5 (0:1)

Ex-Drittliga-Kicker Henry Berg erzielte das letzte Tor der Spielgemeinschaft. Es war allerdings nur der 4:5-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit. Vorher war es für beide Mannschaften ein Auf- und Ab, in der Schlussphase gingen die Seehäuser in Vorlage, da bedeutete der Berg-Treffer nur noch den Anschluss.

• Tore: 0:1 Lars Hilbring (28.), 1:1 Nico Wiegel (48.), 1:2 David Ulrich (53.), 2:2 Nico Wiegel (59.), 3:2 Fabian Schubert (61.), 3:3 Marvin Simon (75.), 3:4 Lars Hilbring (77.), 3:5 Michael Prycia (85.), 4:5 Henry Berg (90+2).

Medizin Uchtspringe II - SpG Bismark/Dobberkau 0:4 (0:2)

Die jungen Spieler der Bismarker/Dobberkauer richteten es in Uchtspringe. Der scheidende Mediziner Trainer Lars Reifke (nach Schinne) gab seinen Abschied auf dem Platz, er wechselte sich für de Schlussviertelstunde selbst ein – da lag sein Team aber schon mit 0:4 zurück.

• Tore: 0:1 Jason Heidrich (28.), 0:2 Frederic Lange (35.), 0:3, 0:4 Pascale Schröder (50., 53.).

Von Benjamin Post

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