Fußball - Oberliga

1. FC Lok kämpft sich zurück

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Die pure Erleichterung: Nach dem Ausgleichstreffer von Martin Gödecke (Nummer drei) wuchs beim 1. FC Lok Stendal der Glaube an drei Punkte gegen Strausberg.

Stendal – Der 1. FC Lok Stendal hat sich am Sonntag mit einem 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen den FC Strausberg im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga am Leben gehalten.

Die Mannschaft von Trainer Jörn Schulz zeigte vor 218 Zuschauern im verregneten „Hölzchen“ einen engagierten Auftritt, blieb aber über weite Strecken glücklos. Nach 27 Minuten ging der FCS in Führung und hätte bis zur Pause sogar nachlegen können. Die Stendaler benötigten die Halbzeit, um den Schock zu verdauen, zeigten dann aber eine starke Reaktion. Martin Gödecke (67.) und Niclas Buschke (80.) drehten die Partie zum völlig gerechten Endstand.

Nach der Begegnung sprachen beide Trainer von einem "verdienten Sieg" des 1. FC Lok, wobei Gäste-Coach Christof Reimann zwei vergebenen Großchancen zu einer möglichen Vorentscheidung hinterhertrauerte. "Ich glaube nicht, dass die Hausherren dann noch einmal zurückgekommen wären."

Für die Eisenbahner waren die drei Zähler im Kampf um den Klassenerhalt überlebenswichtig, da die Konkurrenz wieder einmal punkten konnte. Besonders überraschend kam der 4:1-Heimsieg des bis dato offensivschwachen SC Staaken über Charlottenburg. Stendal ist nun 14. mit einem Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Die Ergebnisse des 19. Oberliga-Spieltags: 

Malchower SV - TSG Neustrelitz 1:4

Greifswalder FC - TeBe Berlin 2:1

SV Lichtenberg - Brandenburger SC 3:1

Anker Wismar - Hansa Rostock II 1:1

1. FC Lok Stendal - FC Strausberg 2:1

SV Altlüdersdorf - Hertha Zehlendorf 1:1

Blau-Weiß Berlin - Torgelower FCG 2:1

SC Staaken - Charlottenburger FC 4:1

Von Tobias Haack

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