HANDBALL – OBERLIGA SV Oebisfelde erwartet heute die HG Köthen

Kämpferisch alles raushauen

Mit aller Konsequenz: Florian Kamm (am Ball) und die Männer des SV Oebisfelde bekommen es heute mit der HG Köthen zu tun und wollen den zweiten Sieg in Folge einfahren.
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Mit aller Konsequenz: Florian Kamm (am Ball) und die Männer des SV Oebisfelde bekommen es heute mit der HG Köthen zu tun und wollen den zweiten Sieg in Folge einfahren.

Oebisfelde – „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jetzt sind wir endlich in der Saison angekommen“, freute sich Christian Herrmann nach dem Heimspiel am zurückliegenden Sonnabend.

In der heimischen „Hans-Pickert-Halle“ setzten sich die Handballer des SV Oebisfelde gegen den HC Glauchau-Meerane mit 34:27 durch und verbuchten damit nach drei zum Teil unnötigen Niederlagen ihren ersten Saisonsieg in der Mitteldeutschen Oberliga.

Am heutigen Sonnabend steht für die Allerstädter ein weiteres Heimspiel auf dem Programm, wenn die HG Köthen zu Gast ist. Los geht es in der „Hans-Pickert-Halle“ wie gewohnt um 18.30 Uhr. Wenn es um die Zielsetzung geht, redete SVO-Coach Christian Herrmann im Vorfeld auch nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir wollen natürlich da anknüpfen, wo wir gegen den HC Glauchau-Meerane aufgehört haben. Wir müssen die Stimmung mitnehmen und wieder alles auf die Platte bringen“, so der Oebisfelder Trainer, der allerdings weiß, dass es gegen die HG alles andere als ein Spaziergang werden wird. Die Köthener sind zwar mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage gut aus den Startlöchern gekommen, dennoch erwartet Herrmann heute einen Gegner, der auf Revanche aus ist. Denn das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams wurde zu einer klaren Angelegenheit. Im März gastierte der SVO nämlich in Köthen und fegte den Kontrahenten förmlich mit 32:19 von der Platte. „Ich denke, dass Köthen daher mit mächtig viel Wut im Bauch anreisen wird“, vermutet der SVO-Coach und hat sich bereits ein „Gegenmittel“ zurechtgelegt. „Wir werden kämpferisch und emotional alles dagegensetzen und raushauen, was wir haben“, so Herrmann.

Im Heimspiel gegen Glauchau war das konstante Tempospiel ein Grundstein zum Erfolg. Das soll heute natürlich ebenso sein. Damit dies auch funktioniert, muss in erster Linie die Deckung stabil stehen und soll wenn möglich gegnerische Ballverluste provozieren, um in das schnelle Umkehrspiel zu kommen. Wenn dann noch die Trefferquote im Abschluss passt, dann dürfte dem zweiten Saisonsieg in Folge nichts im Wege stehen. VON TOBIAS WEBER

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