Kaderprobleme und ihre Folgen

STENDAL (mre). Einmal mehr zeigte sich am Freitagabend (siehe nebenstehender Text), dass sich der dünne Kader im Kampf um die Spitzenpositionen in der Fußball-Verbandsliga für den 1. FC Lok Stendal als wenig förderlich erweist. Im Gegensatz zur so erfolgreichen Hinrunde mussten die Rolandstädter am Freitag mit Danny Kiefel (arbeitsbedingt), Daniel Gassel (verletzt) und Marcel Werner (gewechselt) nicht nur auf die beinahe gesamte Viererkette verzichten, mit Andrevason, Diego (beide gewechselt) und Maximilian Butze (verletzt) fehlten auch noch wichtige Stützen im Aufbauspiel.

„Ich will nicht nach Entschuldigungen suchen, aber ohne sechs Stammspieler der Vorrunde kann man die Leistungsstärke nicht halten“, lautete das ernüchternde Fazit von Trainer Wolfgang Sandhowe zur derzeitig problematischen Situation.

Und noch ein weiteres Deteil trat am Freitagabend in den Vordergrund. Es bleibt dabei, Auswärtsfahrten lohnen sich in der Rückrunde für den 1.  FC Lok nicht. Setzte es beim 0:5 bei der Regionalliga-Reserve des HFC eine aufgrund der Umstände (Winterchaos) noch ertragbare Niederlage, sollte sich dieser „Lauf“ anschließend fortsetzen. Beim BSV Halle-Ammendorf (1:3) und beim glücklichen 1:1 in Piesteritz fehlte der altmärkischen Lok der Dampf und Siege blieben ebenso aus, wie in Magdeburg aus.

Aber Besserung ist in Sicht. Kiefel und Gassel stehen am Sonntag gegen Eisleben aller Voraussicht nach wieder im Kader. Und auch der langzeitverletzte Maximilian Butze steigt wieder ins Training ein.

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