FUSSBALL – OBERLIGA Anfrage vom Konkurrenten / Trainer bleibt Lok erhalten

Jörn Schulz sagt Neustrelitz ab

Angebot abgelehnt: Jörn Schulz bleibt.
+
Angebot abgelehnt: Jörn Schulz bleibt.

Stendal – Er hatte manch schlaflose Nacht. War hin- und hergerissen. Auf der einen Seite die interessante Anfrage, hauptamtlich als Trainer zu arbeiten. Auf der anderen ein sicherer Job im Öffentlichen Dienst und der Dreijahresvertrag beim Oberligisten 1. FC Lok Stendal.

Ausschließlich als Fußballtrainer aktiv sein zu können: Das ist ein Traum für jeden Coach.

Jörn Schulz hätte zur TSG Neustrelitz wechseln können. Es gab in dieser Woche zwei intensive offene und ehrliche Gespräche mit dem TSG-Präsidenten. Gestern hätte er persönlich zum finalen Gespräch vorbeikommen sollen. Der 42-Jährige informierte auch den Lok-Vorstand. Am Ende entschied er sich gegen die Herausforderung.

„Es wäre wirklich eine schöne Vorstellung gewesen. Aber manchmal muss man auch Träume hintenanstellen, um andere Menschen nicht zu enttäuschen.“ So verlockend es auch gewesen wäre, den großen Schritt nach Neustrelitz zu wagen, so sehr wäre ein Abschied aus Stendal ein enormer Verlust für die Eisenbahner gewesen. „Ich habe vor Kurzem bei Lok unterschrieben, aus voller Überzeugung heraus. Der Zeitpunkt hat jetzt auch einfach nicht gepasst.“ Am Donnerstagabend sagte er Neustrelitz final ab. „Es ist die einzig richtige Entscheidung“, hat Schulz der der Versuchung widerstanden. Und richtet seinen Fokus komplett auf Lok Stendal.  sli

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare