Der TuS Bismark will vor dem Kasten nachlegen – gegen Heyrothsberg steigt der nächste Anlauf

Irgendwann fallen die Tore

+
Den Torwart schon ausgespielt, jetzt muss der Ball nur noch in den Kasten: Christoph Grabau und die Bismarker scheitern aber allzu oft mit ihren Chancen.

Bismark. Was soll ein Trainer machen, wenn seine Mannschaft das Tor nicht trifft? Eine schwierige Frage, auf die es keine Antwort gibt.

Torschussübungen vielleicht, einfach den Ball auflegen lassen und auf den Kasten knallen? Oder Konzentrationsübungen? 

Dirk Grempler, Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Schwarz-Weiß Bismark, gibt allerdings eine einfache Antwort. „Irgendwann wird das wieder klappen“, sagt Grempler zum Toreschießen seiner Mannschaft. Das klappt in dieser Saison noch nicht wie gewünscht. Im Spiel gegen Union Heyrothsberge am Sonnabend um 14 Uhr steigt wieder ein Anlauf auf den Kasten des Gegners.

Die blanke Zahl 13 spricht nicht gerade gegen die Bismarker, vor allem, da sich das Team damit zwölf Punkte holte. 13 Mal traf der TuS bisher in den acht Spielen das Tor. Das geht schlechter, aber eben auch besser. Besonders, wenn man, wie Bismark zahlreiche Chancen auslässt. In der siebten Liga gibt es zwar noch keine Statisik, was sich der Coach auf seinen Zettel notieren kann in den bisherigen Partien, beläuft sich jedoch auf nicht wenig. Im jüngsten Spiel beim VfB Ottersleben etwa, da erarbeiteten sich seine Spieler wieder viele Möglichkeiten. „Das war wichtig“, findet Grempler, doch viel wichtiger wäre es, wenn anschließend auch das Tor fällt. „Wir veredeln das zur Zeit nicht“, merkt der Übungsleiter zur schlechten Chancenauswertung an.

Der TuS leistet die aufwendige Vorarbeit, schlägt dann allerdings nicht effektiv zu. Vorne muss mehr kommen. Doch auch in der Kompaktheit des Spiels und der Defensivarbeit besteht noch Steigerungspotenzial. „Wir dürfen dem Gegner nicht so viele Räume geben“, so Grempler. Union ist freilich kein Kontrahent, der das eiskalt ausnutzt (sonst würden sie nicht im Tabellenkeller stehen), doch die Randmagdeburger haben immerhin schon 16 Mal getroffen – mehr als der TuS. Also muss Bismark „enger stehen“. Zuletzt gelang dem nächsten Bismarker Gast zumindest ein 2:2 in Thale. Gremplers Elf gewann indes mit 2:1 in Ottersleben. In einem Spiel, wo deutlich mehr drin waren, als zwei Tore von Alexander Mayer und Philipp Grempler.

Von Benjamin Post

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare