Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal steigt ins Training ein – und gibt sich zurückhaltend

Immer locker bleiben

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Erwärmung in der warmen Halle: Lok um Trainer Sven Körner (Mitte, roter Pullover) stieg mit einer Einheit unter dem Dach ins Training zur Vorbereitung auf die Rückrunde der sechsten Liga ein.

Stendal. Die Stimmung? Gut. Die Intensität? Hoch. Der Trainer? Zufrieden. Das Ziel? Noch nicht klar ausgesprochen. Was der 1. FC Lok Stendal in den nächsten Monaten leisten will, ist aber nicht unklar.

„Es geht darum, die Leistung der Hinrunde zu bestätigen“, erklärte Lok-Trainer Sven Körner zurückhaltend nach der ersten von 21 Einheiten beim Trainingauftakt des Fußball-Verbandsligisten am Mittwochabend.

Der Start in die Vorbereitung auf die interessante Rückrunde beim 1. FC Lok ging allerdings in der Sporthalle Haferbreite von statten. Die Plätze am „Hölzchen“ sind nicht spieltauglich, deshalb fällt auch gleich das erste von fünf Testspielen am Sonnabend gegen Stahl Brandenburg aus. Also wieder Training. Die erste Einheit verlief zufriedenstellend für den Coach. „Es waren alle sehr motiviert“, erkannte Körner. 21 Spieler mischten mit. Nach einer Erwärmung ging es in Spielformen. „Es war eine ordentliche Intensität und ein guter Zug im Training“, machte der Übungsleiter aus.

Die Rekonvaleszenten Juninho und Martin Krüger arbeiteten im Aufbautraining mit Co-Trainer Martin Ritzmann. Kapitän Philipp Groß (Knieprobleme) soll Anfang Februar wieder einsteigen. Körner und Ex-Lok-Kicker Markus Hoffmann leiteten das Training. Hoffmann? Ja, er wird im Februar neben Ritzmann interimsweise bei Lok den Trainer geben, wenn Körner in Leipzig die UEFA-Youth-Lizenz absolviert.

Bis zum 25. Februar sollen Körners Kicker in Top-Form für den zweiten Teil der bisher so erfolgreichen Saison sein. Der ungeschlagene Herbstmeister will vom Thema Aufstieg jedoch (noch) nichts wissen. Vor dem ersten Training sprach das Lok-Führungsduo Präsident Ulrich Nellessen und Sportvorstand Ralf Tröger zur Mannschaft, fand lobende Worte für die Hinserie, sie solle nicht verkrampfen und man wünsche dem Team viel Spaß für die Rückrunde.

Von der Oberliga, die in diesem Jahr durchaus möglich ist, wird bei Lok noch nicht offiziell gesprochen. „Es sind noch 16 schwere Spiele“, machte Körner klar. Zum Auftakt beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen hat der Coach möglicherweise zudem wieder mehr Optionen im Kader. Die Rekonvaleszenten kommen zurück und auch Vincent Kühn, der nach seinem Auslandsaufenthalt im Studium am Mittwoch erstmals wieder mit der Mannschaft trainierte. Körner will seine Auswahl im „spielerischen, athletischen und taktischen Bereich verbessern“. Wenn das alles gelingt, dürfte bald das Ziel Oberliga auserkoren werden.

Von Benjamin Post

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