Handball – Sachsen-Anhalt-Liga mB: SG Seehausen und HSG Osterburg verlieren auswärts

„Ich bin so enttäuscht“

Nicht genug getroffen: Christoph Wagener (am Wurf) und die SG Seehausen unterlagen in Magdeburg, die Osterburger mit Max Roese (links) und Jan Reichert (rechts) verloren in Calbe. Foto: Buchholz

Magdeburg/Calbe. Enttäuschung, Fehler, Probleme. Für die Auswärtsauftritte der B-Jugend-Handballer der HSG Osterburg und der SG Seehausen gibt es nur negativ behaftete Worte.

Osterburg verlor sein Spiel in der Sachsen-Anhalt-Liga beim BSV Magdeburg mit 19:35 (10:15), Seehausen unterlag in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes bei der TSG Calbe mit 25:32 (11:20).

BSV Magdeburg - HSG Osterburg 35:19 (15:10).

Dass die Schützlinge von HSG-Trainer Jörg Reitzig die Taktik nicht umgesetzt haben, war das eine. Dass sie „keine Moral“ (Reitzig) gezeigt haben, war das andere. „Ich bin so enttäuscht von meiner Mannschaft“, sagte ein verärgerter Osterburger Coach nach der deutlichen Niederlage. Seine Jungs nutzten die offene Deckung der Magdeburger nicht, gingen nicht in Eins-gegen-Eins-Duelle – und ließen sich hängen. Schon zu Beginn des Spiels sah es ziemlich schlecht aus für die HSG. Der BSV führte schnell mit 6:0, bis zur Halbzeitpause kamen die Osterburger immerhin auf 10:15 heran. Doch schon nach fünf Minuten lag Magdeburg schon mit neun Toren in Front – 11:20. „Dann haben wir sie ziehen lassen“, konstatierte Reitzig.

• HSG Osterburg (Tore): Krahnert - Zerrahn, Reichert (6), Pötschke (8), Dobberkau (2), Roese, Nagel, Hallasch (2), Wallmann (1).

TSG Calbe - SG Seehausen 32:25 (20:11).

Nur mit einer Rumpfmannschaft auf Grund von Krankheiten und Verletzten warteten die Seehäuser in Calbe auf. Es war ein wechselhafter Auftritt. Am Anfang des Spiel hielt die SGS noch mit – die TSG führte mit 6:5. Dann schlichen sich grobe Abwehrfehler ein und die Calbenser zogen auf 11:6 davon. Seehausen kämpfte sich aber wieder auf 10:12 heran. Danach produzierte die Mannschaft von Trainer Frank Leo viele Fehlwürfe in Form von Latten- und Pfostentreffern. Zur Halbzeit lag Calbe mit 20:11 vorne.

Im zweiten Durchgang kamen die Seehäuser wieder besser in die Partie und warfen sich auf 17:21 heran. Dann folgten wieder Abwehrprobleme – und Tore wurden im Angriff auch nicht erzielt. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Gastgeber. „Gegen so eine Mannschaft mit vielen kleinen Spielern hast du keine Chance. Wenn wir unsere Arme in der Abwehr hoch nahmen, waren wir sofort in Kopfhöhe des Gegners und haben dadurch viele Strafen erhalten“, resümierte Leo.

• SG Seehausen (Tore): Nöring - Krüger (6), Philipp (7), Liepelt (4), Wagener (3), Menofs (3), Wille (2).

Von Benjamin Post

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