Fußball-Verbandsliga: Stendal bezwingt VfB Sangerhausen 3:1 (0:0)

Lok holt Auswärtsdreier

Lok Stendals Niclas Buschke (rechts) erhielt wie einige andere junge Spieler in Sangerhausen die Chance, sich zu beweisen und gewann mit 3:1.
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Lok Stendals Niclas Buschke (rechts) erhielt wie einige andere junge Spieler in Sangerhausen die Chance, sich zu beweisen und gewann mit 3:1.
  • VonFalk-Stéphane Dezort
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Stendal. Es war Spiel eins nach der bitteren Pokalpleite vor Wochenfrist in der Verlängerung beim Landesklassisten Eintracht Salzwedel. Für Sven Körner und seine Kicker vom 1. FC Lok Stendal führte der Weg in der Verbandsliga zum VfB Sangerhausen.

Am Ende des Tages sollte für die Rolandstädter beim 150 Kilometer entfernten Gastspiel der erste Auswärtsdreier der Saison herausspringen. „Es war eine super Mannschaftsleistung und jeder hat seine Aufgabe sehr gut gemacht“, freute sich Körner angesichts des zweiten Erfolges in der Liga in Folge.

Dabei ging sein Konzept vor allem in Durchgang eins mehr als nur auf, sondern funktionierte besser als gedacht. Einzig die Tore fehlten in der ersten Halbzeit. „Wir setzen uns im Moment kleinere Ziele und denken von Spiel zu Spiel. Wir wollten in den ersten 45 Minuten die Null halten und drei bis vier Aktionen im Sturm zeigen“, verriet Körner seinen Matchplan. Nach nur 15 Minuten wurde es erstmals gefährlich. Im Anschluss einer Ballstaffette über die linke Seite setzte Lukas Breda seinen Abschluss nur knapp neben das Tor. Nur eine Zeigerumdrehung später zog Philipp Groß nach einer Ecke ab – aber auch hier verfehlte der Lok-Akteur das Gehäuse. Kurz vor dem Seitenwechsel meldete auch Sangerhausen seine Offensivbemühungen an. Kevin Schäffner tauchte völlig frei vor Bryan Giebichenstein auf, köpfte aber zu unplatziert.

Nach der Pause gelang Lok die schnelle Führung. Lukas Breda sah in der Mitte Philipp Grempler, der die Kugel nur noch einschieben musste (48.). Kurz darauf erhöhte Philipp Groß aus einer gelungenen Umschaltaktion heraus auf 2:0 (64.). Auf den Anschluss von Schäffner (85.) hatten die Stendaler in Person von Max Salge die perfekte Antwort (87.) - 3:1.

• Tore: 0:1 Philipp Grempler (48.), 0:2 Philipp Groß (64.), 1:2 Kevin Schäffner (85.), 1:3 Max Salge (87.).

• 1. FC Lok Stendal: Giebichenstein - Berlin (89. Erdmann), Groß, Gebauer, Buschke (61. Kühn), Nellessen, N. Breda, Sommermeyer, Mahrhold, L. Breda, Grempler (83. Salge).

Von Falk-Stéphane Dezort

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