AZ-ELF DER WOCHE LK-Akteure überzeugen / Stendal II erstmals dabei

Heute nur Platz für die Landesklasse

Altmark – Die Überraschung gab es in Tangerhütte, eine Toreflut für Wahrburg und Uchtspringe. Diese „Elf der Woche“ setzt sich nur aus Landesklassisten zusammen.

Torhüter

Ein Spiel ohne Gegentor gefällt jedem Keeper besonders gut. Dies galt an diesem Wochenende auch für Tangerhütte-Torwart Konrad Buschendorf, der gute Paraden zeigte und mit seiner Elf Liesten bezwang.

Verteidigung

Florian Jakubzyk (Tangerhütte) blieb in der Abwehr ebenfalls aufmerksam, machte eine fehlerfreie Partie. Beim Kreveser SV hatte Lars Pieper auch ordentlich zu tun, leistete gegen die wütenden Osterburger Angriffe Widerstand, musste sich aber mit einem 1:1 im Derby begnügen. Uchtspringes Michael Adam war laut seinem Trainer Lars Reifke „bester Mann auf dem Platz“ und hatte mit den Medizinern keine Probleme beim 8:1 in Möringen.

Mittelfeld

Tim Zimmermann wäre mit seinem 1:0-Treffer fast Kreveses Derby-Held geworden. Der Mittelfeldmann beackerte seine rechte Seite, lief hoch und runter. Drei Punkte gegen den OFC wurden es nicht, dafür folgte ein Lob von KSV-Coach Holm Hansens: „Er hat eine gute Einstellung zu der Sache.“ Mit Bennet Kaul ist erstmals ein Akteur des 1. FC Lok Stendal II mit dabei. Der Mittelfeldspieler ebnete den Weg zum ersten Ligasieg mit seinem frühen Führungstor. Kevin Assmann (Wahrburg) erzielte drei Tore beim furiosen 7:3 gegen Beetzendorf, eins davon war ein schnell ausgeführter Freistoß.

Angriff

Christoph Scheel agierte bei Uchtspringe als hängende Spitze, schlug aber dreifach als Torschütze zu – einmal per sehenswertem Freistoß. Marcel Brinkmann tat das, was er am besten kann: Toreschießen. Der Uchtspringer jubelte drei Mal selbst und legte einen Treffer auf. Salzwedels Stefan Heuer besserte sein bisher mageres Torekonto auf und netzte gleich dreifach beim 3:1 gegen Rossau und steht jetzt bei fünf Saisontoren. Als profitabel erwies sich dabei eine besondere Trainingsmaßnahme von Trainer Helge Kietzke. Marius Melms hätte auch gerne gewonnen, vermied aber zumindest Osterburgs Niederlage mit dem Ausgleichstreffer, hatte aber auch das späte Siegtor auf dem Fuß.  pno

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare