Tennis: Madlen Lüdtke und Hannes Siersleben siegen bei 12. B&K Altmark Open

Herren überraschen

Aufschlag zum Sieg: Hannes Siersleben vom TC Rot-Weiß Naunhof gewann am Sonntagnachmittag das Turnier der Herren. Fotos: Post

Stendal. Die Favoriten bei den Herren waren verhindert. Das war die Chance: So machten andere Spieler auf sich aufmerksam. „Einige Überraschungen“, erkannte Detlef Hundt, Organisationsleiter der 12.

Stendal. Die Favoriten bei den Herren waren verhindert. Das war die Chance: So machten andere Spieler auf sich aufmerksam. „Einige Überraschungen“, erkannte Detlef Hundt, Organisationsleiter der 12. B&K Altmark Open im Tennis am Wochenende im Tennispark der ausrichtenden SG Einheit Stendal. Letztlich stand am Sonntagnachmittag Hannes Siersleben vom TC Rot-Weiß Naunhof als Sieger des Turniers bei den Herren fest. Er gewann im Finale mit 6:4, 4:6, 6:4 gegen Konradin Schulin (USV Jena). Bei den Damen gab es keine Überraschung: Die 17-jährige Lokalmatadorin Madlen Lüdtke (TC Stendal) holte sich den Sieg nach einem 6:1, 6:0-Erfolg gegen die 13-jährige Hannoveranerin Vicky Scholz.

Bei den Herren war der Weg ins Finale von Sonnabendmorgen mit Blick auf die Setzliste einfacher als von vornherein gedacht. Top-Favorit Adrian Engel (TC SSC Berlin), immerhin unter den besten 1000 deutschen Tennisspielern in der Rangliste, sagte aus privaten Gründen kurzfristig ab. Auch der an Nummer zwei gesetzte Edwin Erdzack (VfL Tegel) nahm aufgrund eines Problems bei der Anreise nicht teil. Stattdessen nutzte der Leipziger Tom Glücklederer die Möglichkeit, am Sonnabend ins Viertelfinale einzuziehen – Glücklederer (Leistungsklasse 15) besiegte den ehemaligen Salzwedeler und Jetzt-Lüneburger Jens-Uwe Walther (Leistungsklasse 7) im Achtelfinale mit 7:5, 6:3: Überraschung. Allerdings schied Glücklederer daraufhin gegen den späteren Sieger Siersleben nach einem 4:6, 6:7 aus dem Wettbewerb aus. Überraschend auch, dass nicht der Osterburger Eric Riedel, sondern Platzmatador Michael Seeber von der SG Einheit in die Runde der besten Acht einzog – und damit in der Finalrunde aufschlug. Da war für Seeber aber Schluss: Er unterlag Suchlin mit 1:6, 6:3, 4:6. Der Blick auf das Damenfeld zeigte sich „wenig überraschend“ (Hundt). Die Favoritinnen Lüdtke, Vorjahressiegerin Kristin Stock (Lok Blankenburg) und Scholz spielten sich souverän durch die ersten Runden. Lüdtke setzte sich durch. Insgesamt griffen bei den Damen 18 Spielerinnen zum Schläger, bei den Herren nach den beiden kurzfristigen Absagen 25. Im Mixed-Doppel traten 16 Paare an. Auch hier siegte Lokalmatadorin Lüdtke gemeinsam mit Glücklederer mit einem 6:4, 4:6 und 10:8 gegen die ehemalige SG-Spielerin Steffi Seeber und Siersleben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare