HEIMNIEDERLAGE AM SONNABEND

Lok Stendal verliert gegen Mahlsdorf

Lok Stendals Torhüter Mateusz Zlotogorski holt den Ball nach einem Gegentor aus dem Netz während die Spieler des BSV Mahlsdorf einen Treffer bejubeln
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Heimniederlage am Sonnabend: Lok Stendals Torhüter Mateusz Zlotogorski und Max Salge (Nr. 15) unterlagen in der Fußball-Oberliga dem BSV Eintracht Mahlsdorf mit 1:4.
  • Patrick Nowak
    VonPatrick Nowak
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Der 1. FC Lok Stendal hat es verpasst, um in der Fußball-Oberliga Nord nachzulegen. Auf den 3:2-Erfolg beim SFC Stern 1900 folgte am heutigen Sonnabend vor heimischer Kulisse ein 1:4 (1:2) gegen den Aufsteiger BSV Eintracht Mahlsdorf.

Stendal - Felix Knoblich (Gelbsperre) und Steven Schubert (Gelb-Rot-Sperre) fehlten dem 1. FC Lok Stendal elementar. Ebenso waren die erkrankten Innenverteidiger Paul Schönburg und Artashes Danielyan nicht mit dabei. Die Mannschaft von Trainer Jörn Schulz bekam es mit einem zweikampfstarken Aufsteiger aus Berlin zu tun. Sie versuchte ihr Bestes, ließ aber die Gegenwehr, die Knoblich oder Schubert mit ihrer körperbetonten Spielweise gezeigt hätten, vermissen. Dabei ging es mit dem Führungstreffer durch Dimos Daramaras für Stendal gut los. Somit war die Welt des 1. FC Lok nach sechs Minuten in Ordnung.

Nach einem Pass in die Tiefe erzielten die Gäste den Ausgleich. Chrsitoph Zorn bezwang Lok-Keeper Mateusz Zlotogorski mit einem Schuss in die kurze linke Ecke (23.). In der Folge rettete der polnische Schlussmann die Altmärker (26.) oder Mahlsdorf vergab kläglich (37., 38.). Zwischenzeitlich hatte Maurice Pascale Schmidt auf Stendaler Seite Pech, als er den Ball nach einer Flanke von Angelos Ntais nicht traf. In der Folgeszene wurde Niclas Buschke geblockt (27.). Vor der Pause drehte der BSV die Partie im Hölzchen. Zlotogorski parierte zunächst. Über Umwege kam der Ball zu Christopher-Lennon Skade, der das 2:1 erzielte (44.).

Die zweite Hälfte begann ereignislos. Ntais gab einen Schuss ab für Stendal (53.). Buschke wurde kaum bedient auf der linken Außenbahn und hatte einen schweren Stand, Stürmer Dimos Daramaras lief den Gegner an, wurde aber weitestgehend im Stich gelassen. Die Partie verflachte. Daramaras lief sich nach einem guten Zuspiel von Lukas Breda fest (69.) und setzte einen harmlosen Kopfball ab (70.). Mahlsdorf erhöhte auf 3:1, nachdem Zlotogorski am zweiten Pfosten auf sich alleine gestellt war und Alexander Möller nur noch verwerten musste. In der Schlussphase machten die Gäste den 4:1-Endstand perfekt, als Lok sich einen Konter fing. Die Berliner spielten es gut aus. Stendal ließ den Gegner in dieser Szene gewähren, sodass Skade sein zweites Tor an diesem Sonnabend markieren konnte (82.).

Lok Stendal bleibt auf dem 16. Tabellenplatz. Der MSV Neuruppin (15.) verlor am gestrigen Freitag beim MSV Pampow (14.) 1:3. Das Spiel des Brandenburger SC (18.) Süd fand heute nicht statt. Dagegen bleibt der SFC Stern 1900 nach einem 1:4 gegen Blau Weiß Berlin Letzter.

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