Fußball-Kreisoberliga: FSV fertig auch den Tabellendritten Uetz ab, Bismark II gewinnt Kellerduell

Havelberg zu stark für die Liga

Als Dreh-und Angelpunkt des Havelberger Spiels war Thoralf Gennermann (Mitte) auf der Sechser-Position auch gegen den Tabellendritten Elbe Uetz wieder von großer Wichtigkeit für seine Mannschaft. Der 5:0-Sieg war nie in Gefahr. Foto: Haack

Altmark. Bereits nach 21 Spielen scheinen die Entscheidungen in der Kreisoberliga gefallen. Auf dem Aufstiegsplatz thront mit inzwischen über 100 erzielten Toren der FSV Havelberg. Am Tabellenende ist Blau-Gelb Goldbeck II hoffnungslos abgeschlagen.

TuS SW Bismark II - Blau-Gelb Goldbeck II 5:1 (1:1). Mit nur einem Wechsler angereist, hielten die Gäste lange Zeit spielerisch gut mit und gingen sogar durch Michael Blume Führung. Die Hausherren konnten die Führung jedoch noch vor dem Pausenpfiff relativieren. In Halbzeit zwei ließ die Kraft der Goldbecker deutlich nach und Bismark schraubte binnen drei Minuten das Ergebnis vorentscheidend auf 4:1 hoch.

• Tore: 0:1 Michael Blume (10.), 1:1 Steffen Richen (19.), 2:1 Marcel Leutz (67.), 3:1 Richen (69.), 4:1 Lutz Kujawski (70.), 5:1 Robert Speckhardt (87., ET).

KSG Berkau - Preußen Schönhausen 1:1 (0:1). Die Schönhäuser hatten die größeren Spielanteile sowie gute Möglichkeiten in Führung zu gehen und diese auch auszubauen, aber es scheiterte wie so oft an der Abschlussschwäche der Preußen. Die Berkauer hielten kämpferisch dagegen, sodass es am Ende zu einem etwas schmeichelhaften Remis reichte. „Wir hätten hier ganz klar mit drei Punkten nach Hause fahren müssen“, ärgerte sich der Schönhäuser Martin Bachmann.

• Tore: 0:1 Alexander Klarowitz (40.), 1:1 Andreas Duhm (71.).

Eintracht Walsleben - Kickers Seehausen 0:2 (0:0). Beide Teams hatten arge Probleme, ins Spiel hineinzufinden. Chancen blieben nahezu aus und beide Vereine lieferten sich ein ermüdendes Mittelfeldgeplänkel. Die Gäste erzielten immerhin noch zwei Treffer. „Das war Antifußball. Da gibt es nichts schön zu reden“, kommentierte Seehausens Trainer Dirk Schnell.

• Tore: 0:1 David Ulrich (61.), 0:2 Christopher Rosin (90.).

FSV Havelberg - VfB Elbe Uetz 5:0 (2:0). Zwar kontrollierten die Havelberger das Spielgeschehen, jedoch vermochten sie es nicht, aus dem Spiel heraus die nötigen Tore zu erzielen. Schließlich mussten drei Standards her, um die tapfer kämpfenden Uetzer zu bezwingen. Mann des Spiels war der Havelberger Benjamin Doering, der einen Hattrick erzielte.

• Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Benjamin Doering (25., 35./FE, 60./FE), 4:0, 5:0 Domenico Schluricke (69., 75.).

Preußen Dobberkau - SV Krüden/Groß Garz 2:1 (2:1). In einem kampfbetonten, aber fairen Spiel kontrollierte der Gastgeber weitestgehend das Geschehen und sorgte überwiegend nach Standardsituationen für Torgefahr. Die Krüdener hingegen agierten in der Offensive zu harmlos. Dobberkau festigt mit diesem Erfolg den zweiten Tabellenplatz.

• Tore: 1:0 Marco Schönhoff (22.), 2:0 Stephan Krämer (29.), 2:1 Maximilian Musche (42.).

BSC Stendal/Lok II - SV Grieben 2:0 (0:0). Der BSC/Lok II wurde durch Spieler der Verbandsliga-Mannschaft unterstützt, was dem Angriffsspiel sehr gut tat. So konnten viele gute Tormöglichkeiten erspielt werden, jedoch waren es die Gäste, die durch Robin Zander in Führung hätten gehen müssen. Am Ende reichten die Kräfte der Griebener aber nicht aus, um den Sieg der Hausherren zu verhindern. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung von uns. Darauf können wir alle stolz sein“, freute sich der SVG-Kapitän Thomas Eckstedt trotz der Niederlage.

• Tore: 1:0 Franz Erdmann (68.), 2:0 Maik Audorf (79.).

Empor Kamern - Germania Klietz 1:3 (0:2). Die Platzherren bekamen die Gäste zu keinem Zeitpunkt in den Griff und liefen fast über die gesamte Spieldauer hinweg hinterher. Wenngleich das Ergebnis keinen klaren und standesgemäßen Sieg widerspiegelt, so hätten die Germanen schon zur Halbzeit mindestens vier Tore erzielen müssen.

• Tore: 0:1 Tobias Koch (26.), 0:2 Tobias Völker (39., 80.), 1:3 David Presuhn (85.).

Von Sebastian Haack

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