In der Masters-Historie geblättert / Lok Stendal mit acht Siegen Rekord-Champion

Haupt traf nach zwei Sekunden

sen Beetzendorf. Mit der XXII. Auflage wird morgen ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Altmark-Masters geschrieben, dass von 1992 bis 1994 in Goldbeck und seit 1995 in der Sporthalle in Beetzendorf ausgetragen wird.

Beim Blick ins Archiv ist die Sportredaktion der Altmark-Zeitung, die das Turnier von Beginn an organisiert, auf einige interessante Details gestoßen.

Mit acht Siegen ist Verbandsligist 1. FC Lok Stendal (inklusive Vorgängerverein Lok Altmark) der Rekord-Champion, der aber ebenso oft bereits nach der Vorrunde nach Hause fahren musste. Die Stendaler führen auch die ewige Tabelle an, erspielten sie doch bei ihren 19 Teilnahmen 181 Zähler. Dahinter folgen Eintracht Salzwedel (21 Teilnahmen / 158 Punkte), der fünffache Sieger Blau-Gelb Goldbeck (17 / 152), Saxonia Tangermünde (19 / 143) und der TuS Bismark (20 / 123).

Die meisten Treffer bei einem Turnier erzielten mit jeweils acht Toren der Tangermünder Sven Suckow (1998) und der Mechauer Mathias Grabs, der 2011 allein viermal beim 7:3-Finalerfolg gegen Germania Tangerhütte traf. Noch höher sind jedoch die sieben Treffer von Stefan Winkler einzuschätzen, hatte doch der Goldbecker 1993 dafür nur fünf Turnierspiele Zeit und zudem wurde damals in Goldbeck auf die weitaus kleineren Handballtore gespielt.

Bislang nahmen 28 verschiedene Vereine am Masters teil, wobei der 1. FC Lok Stendal achtmal auch durch die zweite Mannschaft und einmal durch ein Tradition-Team vertreten war. Die Reserve von Saxonia Tangermünde war einmal dabei. Erstmals fehlen wird morgen Eintracht Salzwedel, damit schließt der TuS Bismark in puncto Teilnahmen mit den Jeetzestädtern gleich. Mit Havelwinkel Warnau, Medizin Uchtspringe und dem VfL Kalbe gehen morgen gleich drei Neulinge an den Start.

Den höchsten Finalerfolg erzielte der 1. FC Lok Stendal 2005 bei seinem 9:2-Sieg gegen Viktoria Uenglingen. Christian Reineke (3), Manuel Cornelius (3), Christian Beer (2) und Sven Körner waren damals die Lok-Torschützen, Tobias Meier und Daniel Manske hatten für Uenglingen getroffen.

Elf Tore in einem Endspiel gab es auch 1995, als Lok Altmark Stendal die Premiere in Beetzendorf gegen Eintracht Salzwedel mit 6:5 im Neunmeterschießen für sich entschied. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2.

Sieben Mal wurde ein Endspiel im Sieben- oder Neunmeterschießen entschieden, Eintracht Salzwedel unterlag bei seinen fünf Endspielteilnahmen gleich dreimal vom ominösen Punkt. Drei Finalniederlagen mussten auch Blau-Gelb Goldbeck und Germania Tangerhütte hinnehmen, die Goldbecker konnten aber auch schon fünfmal das Turnier gewinnen. Das schnellste Tor erzielte Sascha Haupt (Lok Stendal II) 2002 nach zwei Sekunden im Spiel gegen Post Stendal.

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