Auswärtsspiele in der Sachsen-Anhalt-Liga

Handball: Frauen des SV Oebisfelde bestreiten Schlüsselspiel

Handballspielerin mit einem Ball
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Yvonne Malinowski (am Ball) reist heute mit den Frauen des SV Oebisfelde in der Sachsen-Anhalt-Liga zum Schlüsselspiel nach Jessen.
  • Renee Sensenschmidt
    VonRenee Sensenschmidt
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Oebisfelde – In fremden Gefilden der Sachsen-Anhalt-Liga sind am Wochenende die beiden Vertretungen des SV Oebisfelde unterwegs. Die Frauen bestreiten heute das Kellerduell beim Jessener SV, während die SVO-Männer am Sonntag zum Landsberger SV reisen.

Frauen

Jessener SV - SV Oebisfelde, (Heute 15 Uhr): Beide Vertretungen haben erst einen Sieg auf ihrem Konto, Jessen erhielt seine beiden Zähler aus der Partie gegen den BSV Magdeburg (26:29) jedoch am „grünen Tisch“ aufgrund einer Wertung durch das Sportgericht. Die Allerstädterinnen konnten bislang lediglich ihr Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Niederndodeleben II (30:23) siegreich gestalten, gegen den HSV Magdeburg (19:28) und den BSV Magdeburg (23:35) wurde deutlich verloren.

„Das wird nicht einfach für uns werden“, meinte Sebastian Kausch mit Blick auf die die Niederlagen des JSV, die stets knapp ausfielen. „Jessen ist eine eingespielte Truppe. Da müssen wir hoch konzentriert sein und unsere technischen Fehler im Angriff abstellen“, meinte der SVO-Trainer, der mit seinen Schützlingen im Training intensiv an der Verbesserung des eigenen Angriffsspiels arbeitet. Denn unnötige Ballverluste führen zu Kontertoren, die die SVO-Sieben zuletzt gegen den BSV zahlreich kassierte. „Wir müssen Konter vermeiden“, fordert der SVO-Trainer. Mit der Abwehrarbeit seiner Mädels ist Sebastian Kausch zufrieden, sie ist eine der Stärken, die in Jessen zum Erfolg beitragen soll.

Personell sieht es vor diesem Schlüsselspiel nicht so rosig aus, neben Tori Linhardt fallen diesmal auch Lara Füchsel, Hella Jablonski, Sina Benecke und wahrscheinlich auch Anna Schröder aus. Da die B-Mädchen heute mit ihrem eigenen Team aktiv sind, kann Trainer Kausch nur zehn Spielerinnen aufbieten. „Uns steht trotzdem eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung“, so Sebastian Kausch, der hofft, dass seine Schützlinge sich von zwei, drei Gegentoren am Stück nicht verunsichern lassen und stets positiv denken.

Männer

Landsberger HV - SV Oebisfelde, (Sonntag, 16 Uhr): Nach der Auftaktniederlage in Radis (26:27) haben sich die Allerstädter mit drei Siegen in Folge auf den zweiten Platz vorgearbeitet. In Landsberg scheint ein Sieg Pflicht, doch der LHV hat im Heimspiel gegen Haldensleben (32:30) gezeigt, dass dieser mit „angezogener Handbremse“ nicht zu bezwingen sein wird.

Nach der mühsamen Vorstellung der Vorwoche daheim gegen Kühnau (29:23) erwartet Trainer Christian Herrmann eine konzentrierte Vorstellung von seinen Mannen und schickt mahnende Worte an alle Beteiligten. „Es sollte so langsam jedem klar sein, dass man in dieser Liga keine Mannschaft unterschätzen darf. Es ist nicht so einfach, wie es sich alle vorstellen.“ Defizite hat der SVO-Verantwortliche insbesondere im Rückzugsverhalten seiner Mannschaft festgestellt. Das Umschalten von Angriff auf Abwehr bezeichnete Herrmann in den letzten beiden Spielen als „Katastrophe“. Der SVO hat zum Glück jeweils noch die Kurve bekommen, gegen spielstärkere Kontrahenten dürfte es nicht reichen, wenn sich die Spieler nicht mehr ins Zeug legen.

Personell sieht es bei den SVO-Männern gut. Nach einigen überstandenen Erkältungen waren am Donnerstag wieder alle Akteure beim Training. Aussetzen wird jedoch Oliver Meinel, der seine muskulären Probleme endlich einmal richtig auskurieren möchte.

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