Hallo Herr Flattermann

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Zittern bis zum Schluss hieß es am Sonnabend für SVO-Kapitän David Eckert und seine Oebisfelder.

sta Oebisfelde. Puh, das war knapp! Im Kellerduell der Mitteldeutschen Oberliga zog der SV Oebisfelde am Sonnabend in der Hans-Pickert-Halle gegen den HSV Naumburg/Stößen gerade noch rechtzeitig den Kopf aus der Schlinge und gewann dieses für beide Seiten im Kampf um den Klassenerhalt (vor)entscheidende Meisterschaftsspiel mit 31:30 (16:13).

Vor gut 250 Zuschauern wollten es die Oebisfelder in einer Begegnung auf Augenhöhe wissen, begannen druckvoll mit viel Tempo aus einer sicheren Abwehr um Keeper Thomas „Pille“ Krüger. Nach schneller 1:0-Führung durch Linkshänder Christian Herrmann legten die Allerstädter bis zum 6:4 (11.) beim Konter durch Ramon Wolter kontinuierlich vor. Dann musste der SVO in Unterzahl beim 6:6 (14.) erstmals den Ausgleich hinnehmen. Aber die Allerstädter steckten diesen kleinen Rückschlag weg, setzten sich nach Treffern von Andreas Kalupke, David Eckert, Alexander Vogel und Christian Herrmann auf 10:6 ab (21.). Zur Halbzeit führte die Meinel-Sieben schließlich mit 16:13.

Alles schien nach Plan zu laufen, zumal Alexander Vogel und Thomas Thiele gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 18:13 erhöhten. Doch dann folgten Unkonzentriertheiten und gute Chancen wurden vergeben. So kam Naumburg nach dem 20:16 von Christian Herrmann (40.) nach drei Treffern in Folge zum 19:20-Anschluss (43.) und wenig später zum 21:21-Ausgleich. Dann kam auf Seiten des SVO wieder der berühmte „Flattermann“.

Die Endphase war erneut nichts für schwache Nerven. Nachdem Nico Bischoff zum 25:23 traf, kassierte Oebisfelde nach unnötigen Ballverlusten gleich zwei Gegentore zum 25:26 (52.). Erstmals lag nun der HSV vorn. Es folgte ein Kampf auf Biegen und Brechen, der letzte Treffer würde die Entscheidung bringen. Aus einem 28:29 holten Andreas Kalupke und Norman Bischoff mit ihren Toren zum 30:29 (59.) die Führung zurück. Doch per Siebenmeter glichen die Gäste aus. Wieder setzte sich Andreas Kalupke durch, erzielte das 31:30. Dann waren bei Freiwurf des HSV noch ganze drei Sekunden zu spielen. Zwar gab es „Rot“ für Thomas Thiele, aber kein Gegentor mehr. So kam der SVO gerade noch mit einem blauen Auge davon.

SV Oebisfelde: Drese, Krüger - Eckert (2 Tore), Kornau, Vorobev, Wolter (3), Hermann (5), Thiele (5 / 60. Rote Karte), Ni.Bischoff (1), No. Bischoff (1), Kalupke (8), Vogel (5/4), F. Seiler (1).

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