FUSSBALL – LANDESPOKAL: Lok Stendal empfängt Regionalligisten

Halbfinal-Hürde Halberstadt

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Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Lutz Wagner (l.) fungierte am Mittwochabend in Magdeburg neben Klaus-Peter Fischer (Vorsitzender Spielausschuss) als Losfee.

Magdeburg/Stendal – Der Fußball-Oberligist 1. FC Lok Stendal kann, wenn es nach der Vorsaison geht, teilweise auf eine positive Landespokal-Erfahrung zurückblicken.

Am 21. Mai 2018 scheiterten die Altmärker zwar im Finale am 1. FC Magdeburg (0:1), sicherten sich aber durch diesen Wettbewerb die Teilnahme am DFB-Pokal.

Als einer von vier Halbfinalisten ist die Mannschaft von Trainer Jörn Schulz in dieser Saison erneut nah dran, um sich ein weiteres Endspiel zu ermöglichen. Die Frage zu Lok Stendals Halbfinal-Gegner wurde am gestrigen Mittwochabend in Magdeburg beantwortet. Dort wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs des Landesverbandes FSA (Fußballverband Sachsen-Anhalt) im MDR-Landesfunkhaus die Auslosung der Halbfinal-Paarungen vollzogen.

Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Lutz Wagner fungierte als Losfee und zog für den 1. FC Lok Stendal den Regionalligisten VfB Germania Halberstadt. Als unterklassiges Team hat Lok Heimrecht. Den zweiten Final-Teilnehmer ermitteln der TSV Askania Bernburg (Oberliga Süd) und der Hallesche FC (3. Liga). Ein Datum für die Halbfinal-Begegnungen steht laut Klaus-Peter Fischer, dem Vorsitzenden des Spielausschusses, noch nicht fest. Das Endspiel ist für den 25. Mai 2019 angesetzt und der Pokalsieger darf in der kommenden Spielzeit 2019/2020 am DFB-Pokal teilnehmen.

„Es hätte schlimmer kommen können. Gegen Halle hätten wir keine Chance. Das wird ein spannendes Spiel. Ich bin zufrieden. Man muss sich darauf freuen“, kommentierte Stendals Präsident Ulrich Nellessen am Mittwochabend das gezogene Los gegenüber der Altmark Zeitung. Im Vorfeld hatte er auf den Oberligisten TV Askania Bernburg gehofft. Am Ende ist es der Regionalliga-Vertreter geworden.

Die Hürde Halberstadt würde Nellessen am liebsten hinter sich lassen, um wie im Vorjahr ins Endspiel einzuziehen. „Natürlich wäre das toll, aber noch ist das nicht in den Köpfen drin.“ Der Lok-Präsident will sich gegen die Germania durchsetzen. Und er weiß, welcher Faktor entscheidend sein könnte. Dabei spiele die kommende kurzfristige Lok-Entwicklung eine Rolle: „Das hängt aber davon ab, wie wir uns fangen.“

Das ist der Gegner Germania Halberstadt

Germania Halberstadt wird von Maximilian Dentz (29) trainiert. Aktuell belegt der Regionalligist (Nordost) den neunten Platz, ist aber aufgrund der Punktedichte nur drei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt. Auf dem Weg ins Halbfinale bezwang Halberstadt unter anderem den SSV Havelwinkel Warnau (3:0). Jedoch klappt es bei der Germania mit den Landespokal-Endspielen nicht wie erhofft: Nach 2010 und 2013 musste sich Halberstadt auch 2017 mit einer Final-Niederlage anfreunden.

Loks Weg ins Landespokal-Halbfinale

1. Runde

VfB Ottersleben-Magdeburg (A) 4:0

2. Runde

SV Liesten (A) 3:0

Achtelfinale

FC Einheit Wernigerode (A) 1:0

Viertelfinale

VfL Halle (H) 5:1

VON PATRICK NOWAK

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