Beim XXIV. Altmark-Masters lief fast alles rund / Lapsus bei der Auszeichnung zum besten Torjäger

Guter Fußball vor vielen Fans

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Freude pur bei den Kickern des 1. FC Lok Stendal: Die Verbandsliga-Fußballer wurden beim XXIV. Altmark-Masters ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich nach einem starken Auftritt den Turniersieg. Es war der zehnte Titel für Lok.

Beetzendorf. Guter Fußball und eine sehr gut gefüllte Beetzendorfer Sporthalle.

Das Altmark-Masters der Altmark-Zeitung hat auch bei der 24. Auflage erneut seine Vormachtstellung als größtes und bestes Hallenfußball-Turnier untermauert und sah mit dem 1. FC Lok Stendal sowie dem TuS Bismark letztlich auch zwei würdige Teams im Finale.

Video: Das Finale

Beide Mannschaften überzeugten im Turnierverlauf vollends und präsentierten den Zuschauern nicht nur erfolgreichen Hallenfußball, sondern auch sehenswerte Spielzüge. Das am Ende der Verbandsligist aus Stendal die Nase vorn hatte, ist auch der individuellen Klasse der Lok-Kicker zu verdanken. Entsprechend müssen sich die Bismarker trotz der klaren 0:3-Finalniederlage keineswegs grämen. Sie haben das Niveau des Turniers eindeutig mitbestimmt.

Trotz vieler Befürchtungen im Vorfeld, das Interesse der Zuschauer könnte durch die Abwesenheit der Publikumsmagneten Grün-Weiß Potzehne, Eintracht Salzwedel oder auch Germania Tangerhütte abnehmen, fand das Turnier großen Zuspruch. 745 zahlende Zuschauer fanden den Weg in die Halle und sorgten zwar nicht für ein Spektakel auf den Rängen, aber doch für gute und zumeist faire Stimmung. Lediglich die wiederwertigen Spuckattacken von Teilen der Zuschauer auf Spieler des späteren Siegers 1. FC Lok Stendal passten hier nicht ins Bild. Angespornt davon und von Schmährufen sowie einem Banner gegen ihr Team, beantworteten die Lok-Kicker die Anfeindungen mit sportlich guter Leistung.

Video: Das Einlaufen der Teams

Ordentliche Arbeit lieferten indes auch die Turnierstatistiker und Moderator Sven Lorenz ab. Und trotzdem unterlief ihnen ein Lapsus, der am Ende zu Diskussionen führte. Gardelegens Simon Bache wurde zwischenzeitlich mit sieben Turniertreffern als Spitzenreiter der Torschützenliste durchgegeben. Bache traf jedoch nur sechsmal. In der Vorrunde einmal gegen Krevese, sowie dreimal gegen Goldbeck. Hinzu kamen seine zwei Tore beim Viertelfinal-Aus des Titelverteidigers gegen Bismark. Versehentlich wurde dem SSV-Torjäger auch sein Eigentor im Vorrundenspiel gegen Uchtspringe angerechnet. Dieser Fehler wurde leider erst bei der Endauswertung kurz nach dem Finale bemerkt, so dass Stendals Benedikt Nellessen (7 Tore) die Torjägerkanone einsackte und es nicht zum Entscheidungsschießen zwischen den beiden Kontrahenten kam.

Von Michael Jacobs

Den kompletten Liveticker vom Turnier gibt es hier nocheinmal zum Nachlesen.

Fotos vom Turnier

Das 24. Altmark-Masters in Bildern, Teil 1

Das 24. Altmark-Masters in Bildern, Teil 2

Das 24. Altmark-Masters in Bildern, Teil 3

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