FUSSBALL – LANDESLIGA SSV Gardelegen ohne Florian Scheinert gegen den Möringer SV

Guten Saisonstart im Derby weiter veredeln

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Kein Wiedersehen: Vincent Lüppken (SSV Gardelegen, M.) wird gegen den Möringer SV (Patrick Huch, r.) fehlen. 

Gardelegen – Wenn es in der Fußball-Landesliga morgen um 15 Uhr zum Altmarkderby zwischen dem SSV Gardelegen und Aufsteiger Möringer SV kommt, dann treffen zwei Mannschaften aufeinander, die ihren guten Saisonstart weiter veredeln wollen.

Aufgrund des Heimvorteils und des 4:1-Erfolges in der Ausscheidungsrunde im Landespokal Anfang August gehen die Gardelegener favorisiert in diese Partie.

„Das 4:1 müssen wir aus den Köpfen streichen. Das war ein ganz anderes Spiel, bei dem auf beiden Seiten einige Akteure gefehlt haben. Möringen hat einen guten Start hingelegt, das wird eine schwere Aufgabe“, blickt SSV-Trainer Norbert Scheinert voraus. Die Gardelegener sind mit drei Siegen optimal in die Serie gestartet. Doch in der Vorwoche gab es im Landespokal gegen Verbandsligist FSV Barleben eine 0:5-Niederlage, die beim SSV noch weiter nachwirken wird.

Denn Spielmacher Florian Scheinert sah nach einem Foulspiel die Rote Karte und ist daher erst einmal gesperrt. „Florian als Taktgeber zu ersetzen wird keine einfache Aufgabe“, so sein Vater, der aber wieder auf den lange verletzten Clemens-Paul Berlin, der diese Position ausfüllen könnte, zurückgreifen kann. Fehlen werden weiterhin Vincent Lüppken und Max Preuß (beide verletzt), die Einsätze von Frank Fehse und Daniel Stehr sind aufgrund von Blessuren noch fraglich.

Norbert Scheinert ist bereits gespannt, mit welcher Taktik die Möringer auftreten werden. „Der MSV hat starke Offensivspieler, auf die wir acht geben müssen. Wir werden sehen, ob der Gegner offensiv oder defensiv agiert. Wir sind auf beide Situationen vorbereitet. Meine Spieler sind intelligent, um darauf zu reagieren.“

Doch auch der Möringer SV um Trainer Philipp Dieckmann weiß, was der SSV Gardelegen kann. Und vor allem, dass der Gegner gefährlich ist. „Man kennt Gardelegen aus der Landesklasse. Viel hat sich da nicht getan. Die schweben noch in dieser Euphorie“, bezieht sich Dieckmann auf die vergangene starke Saison der Gardelegener. Dennoch braucht sich der MSV nicht zu verstecken.

Das 1:4 aus dem Pokalspiel ist auf Möringer Seite abgehakt, aber nicht vergessen. „Wir wollten gerne weiterkommen. Man hat an dem Tag gesehen, was bei uns noch nicht so gestimmt hat“, sagt MSV-Coach Philipp Dieckmann. Und: „Wir wissen, was da für ein starker Gegner auf uns zukommt.“ Dass Gardelegen auf Florian Scheinert verzichten muss, hat Dieckmann ebenfalls registriert. Er weiß aber auch: „Gardelegen ist so eine Mannschaft, die kann das kompensieren. Sie werden nicht schwächer dadurch.“ pno/sen

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