22. Elbelauf: „Elbblitze“ und SVG überzeugen einmal mehr mit liebevoller Organisation / 219 Starter

Grieben mausert sich zum Highlight

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Oskar Schulz (Startnummer 6) von den Kernigen Altmärkern führte das Feld über die 1,2 Kilometer der Jungen nach dem Start an und wurde am Ende Zweiter.

Grieben. Am Sonntag wurde die Laufserie des Elbe-Ohre-Cups 2018 (EOC) mit der 22. Auflage des Elbelaufs in Grieben fortgesetzt.

Auf dem liebevoll dekorierten Sportplatz des SV Grieben veranstalteten die „Elbblitze“ einmal mehr einen rundum gelungenen Wettkampf, der sich nicht zuletzt aufgrund der perfekten Organisation zu einem der Saison-Höhepunkte in der Altmark gemausert hat.

Die Griebener Landesklasse-Fußballer Carsten Horn (l.) und Thomas Eckstedt gingen mit ihrem Nachwuchs auf die Strecke.

Insgesamt reisten 219 Läuferinnen und Läufer in das idyllische Elbedorf und gingen über verschiedene Distanzen auf die Strecke. Den Auftakt machten die Bambinis, die unter der lauten Anfeuerung ihrer Eltern und Großeltern eine Sportplatzrunde drehten. Die ersten Wertungsläufe absolvierten im Anschluss die Kinder. Nach einer 1,2 Kilometer langen Waldrunde durchliefen Luise Meyer (Kali Wolmirstedt) und Anton Schulz (Kernige Altmärker) als erste das Ziel. Auf der etwas längeren 1,8 Kilometer-Strecke siegten Justeen Becker (Stendaler LV) und Marc Schlüter (SV Germania Tangerhütte).

Traditionell am meisten nachgefragt war die Kurzstrecke (6,3 Kilometer) der Erwachsenen. Hier wagten sich 110 Sportler an den Start. Nicht zu schlagen war dabei wieder einmal Norbert Franke. Der Magdeburger hatte vor Wochenfrist bereits den Störtebekerlauf in Tangermünde gewonnen und lief in Grieben eine unschlagbare Zeit von 24:15,9 Minuten. Auf den Plätzen folgten Uwe Neumann (Grün-Weiß Möser) und Patrick Müller (Camino de Santiago). Lokalmatador Florian Arndt war als Siebenter der schnellste Altmärker im Feld. Bei den Damen siegte Annette Schmidt (Magdeburg) vor Diana Schönfeld (Hohenseeden) und Christine Wiesner (Wolmirstedt). Nadine Doden (Altmärker Dunderklumpen) war als Sechste immerhin die beste Läuferin der Region.

Auf die Hauptstrecke (12,6 Kilometer) – von den Sportlern auch gern als „langer Kanten“ bezeichnet – gingen 64 Athleten. Auch hier waren die Top-Läufer zu schnell für die altmärkischen Starter. Bei den Herren siegte Matthias Welling (Ebendorf) mit einer Zeit von 48:40,9 Minuten vor Manuel Stary (Magdeburg) und Bernd Breier (Schackensleben). Tino Lehniger aus Tangermünde verpasste das Treppchen als Vierter recht deutlich um 38 Sekunden. Claudia Welling (LG Irxleben), Carolin Schlubeck (Haldensleber RC) und Corinna Engel (LG Haeder) besetzten in der Damenkonkurrenz das Podium. Wichtige Zähler für die begehrte Mannschaftswertung des EOC sammelte der LTV Genthin als Tagessieger mit 58 Punkten. Es folgten der Tangermünder LV (52) sowie „Die Kernigen Altmärker“ (50). Die Seriensieger aus Schackensleben (5.) und Angern (9.) ließen hingegen Federn.

Am Sonntag, den 27. Mai, wird der Elbe-Ohre-Cup mit dem 15. Elbe-Brücken-Lauf in Magdeburg fortgesetzt. In die Altmark kehrt der EOC erst am 23. Juni zurück.

Von Tobias Haack

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