Handball – Verbandsliga: HSG empfängt heute den HV Solpke/Mieste

Gradmesser für Osterburg

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Härtetest für die HSG Osterburg (von rechts Thomas Kuhlmann, Philipp Kiebach): Heute ist der HV Solpke/Mieste zu Gast. 

ar Osterburg. Nun, ein richtiges Derby ist es nicht. Ein inner-altmärkisches Duell aber sehr wohl. Und das birgt zusätzliche Brisanz durch die Tabellensituation.

Wenn am heutigen Sonnabend (17 Uhr) die HSG Osterburg den HV Solpke/Mieste empfängt, treffen zwei der Top-Vier-Teams der Handball-Verbandsliga aufeinander.

„Solpke ist der Punkt, an dem du weißt, wo du stehst“, sieht Osterburgs Trainer Uwe Knust den heutigen Kontrahenten als echten Gradmesser. Beide Teams sind gut in die Saison gestartet, die HSG ist nach drei Spielen sogar noch ungeschlagen und liegt mit 5:1 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Regionen in denen sich der Vorjahres-Zweite auskennt. Der Gast hingegen schloss die Vorsaison mit einer negativen Punktebilanz ab. Insofern sind die zwei Siege und Rang vier fast schon ein Traumstart für den HV. „Selbstvertrauen haben sie genug getankt“, glaubt nicht nur Knust.

Das gilt für seine Osterburger jedoch gleichermaßen. Insbesondere dank großer Nervenstärke in den Schlussphasen der immer äußerst knappen Spiele hat die HSG ihre fünf Zähler eingefahren. „Die psychische Stärke, die konditionelle Stärke und der Wille“ seines Teams seien dabei ausschlaggebend gewesen, erklärt Knust. Darauf könnte es auch heute wieder ankommen. Denn mit Solpke/Mieste ist mitunter nicht gut Kirschen essen, wie Osterburgs Coach betont: „Solpke spielt sehr körperbetont. Es wird ein hartes Spiel werden, in dem sich keiner etwas schenkt.“

Genau das ist auch der Grund, warum Knust und seine Jungs die Partie als echten Härtetest sehen. Mut macht neben der personellen Situation und der angesprochenen Nervenstärke übrigens auch die gewohnte Anwurfzeit (17 Uhr satt 15 Uhr wie bei der Heim-Premiere vor zwei Wochen). „15 Uhr ist nicht unsere Zeit. Da waren wir noch nicht ganz wach“, so Knust.

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