Volleyball-Kreisoberliga: Blau-Gelbe verteidigen trotz Gegenwehr die Spitze

Goldbeck und Bismark liefern sich echten Krimi

Die Kreisoberliga-Volleyballer des TuS Bismark hatten trotz der 1:2-Niederlage am Montagabend gegen Spitzenreiter Blau-Gelb Goldbeck noch gut Lachen. Foto: Piecha

Stendal. Es gibt eine erste Tendenz, aber wie aussagekräftig die ist, wird sich erst noch zeigen. In der Volleyball-Kreisoberliga ging am Montagabend in der Sporthalle an der Schillerstraße der zweite Spieltag über die Bühne.

Mit den Saisonsiegen drei und vier unterstrich Blau-Gelb Goldbeck seine Ambitionen, in diesem Jahr bei der Vergabe des Kreismeistertitels ein gehöriges Wörtchen mitsprechen zu wollen. Auch der VV Querschläger fuhr zwei Siege ein – allerdings fehlten die Spielgenehmigungen für drei Akteure, so dass Staffelleiter Falk Sichert keine andere Wahl blieb, als die Partien mit jeweils 0:25 und 0:25 gegen die Querschläger zu werten.

VV Querschläger - Post SV Stendal 3 - Rot-Weiß Stendal. Eigentlich stand schon im Vorfeld fest, dass der VV Querschläger am Ende mit leeren Händen dastehen würde. Christian Posselt (ehemals Rot-Weiß Stendal) sowie Martin Engelke und Dominik Gutzeit (beide vorher Post SV Stendal II) wechselten im Sommer zum VVQ, hielten allerdings nicht die vorgegebenen Wechselfristen ein. Bis Dezember sind die drei noch für die Teilnahme am Punktspielbetrieb gesperrt. Da es an Ersatzpersonal mangelte, spielten die Querschläger trotzdem. Die beiden Siege gegen die Post-Dritte (2:1) und Rot-Weiß Stendal (2:0) waren allerdings wertlos. In der dritten Begegnung des Abends setzte sich Post 3 sicher gegen Rot-Weiß Stendal durch. Satz eins ging mit 25:18 genauso wie der zweite (25:16) an die Postler.

Auch wenn die Querschläger damit erstmal Tabellenletzter sind, rechnet Staffelleiter Falk Sichert damit, dass die Mannschaft sich weit nach vorn arbeitet, sofern die noch fehlenden drei Spielgenehmigungen demnächst vorliegen.

Tangermünder LV - TuS Bismark - Blau-Gelb Goldbeck. Die Tangermünder hätten sich zum Saisonauftakt sicherlich etwas leichtere Gegner gewünscht. So aber mussten sie gleich gegen zwei der Staffelfavoriten Farbe bekennen. Zwar unterlagen sie den Bismarkern glatt mit 0:2, doch sie spielten gut mit. Satz eins ging mit 25:19 an die Schwarz-Weißen, die im zweiten Durchgang dann in der entscheidenden Phase die Nerven behielten – 25:23.

Etwas klarer gestaltete Tabellenführer Blau-Gelb Goldbeck die Auseinandersetzung gegen die Elbestädter für sich. Beim 25:18 und 25:15 brannte gegen den TLV nichts an. Das dritte Spiel der Runde wurde erst im Tiebreak entschieden. Der erste Satz glich einem Krimi – mit dem glücklicheren Ende für die Blau-Gelben (27:25). Doch die Bismarker um Hauptangreifer Heiko Rath glichen durch einen 25:19-Erfolg im zweiten Durchgang aus und erzwangen somit den Tiebreak, in dem allerdings dann wieder die Goldbecker mit 15:8 die Nase vorn hatten.

Ergebnisse Querschläger 1 - Post Stendal 3 0:2 Querschläger 1 - Rot-W. Stendal 0:2 Rot-W. Stendal - Post Stendal 3 0:2 Tangermünder LV - TuS Bismark 0:2 Tangermünder LV - Goldbeck 0:2 TuS Bismark - Goldbeck 1:2 Tabelle 1. Blau-Gelb Goldbeck 8:1 / 8:0 2. Post SV Stendal 3 4:0 / 4:0 3. TuS Bismark 3:2 / 2:2 4. Stendaler VV 10 2:2 / 2:2 5. Rot-Weiß Stendal 2:6 / 2:6 6. Tangermünder LV 0:4 / 0:4 7. VV Querschläger 0:4 / 0:4

Von Christian Buchholz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare