PARA-TISCHTENNIS: Altmärker bei Deutscher Meisterschaft erfolgreich

Gold, Silber und Bronze für Zufall

Die Bismarkerin Christiane Zufall räumte bei den Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis in Osterburg groß ab: Gold im Doppel, Silber im Einzel und Bronze im Mixed.
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Die Bismarkerin Christiane Zufall räumte bei den Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis in Osterburg groß ab: Gold im Doppel, Silber im Einzel und Bronze im Mixed.

Osterburg – In der Landessportschule in Osterburg haben die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Senioren im Para-Tischtennis stattgefunden. 93 Herren und zwölf Damen aus zwölf Landesverbänden kämpften um die Meistertitel und Medaillen.

Der Gardelegener Jörg Markus holte bei der Deutschen Meisterschaft Gold im Doppel und Bronze im Einzel.

Zu den 15 Vertretern Sachsen-Anhalts zählten auch Christiane Zufall (TuS Bismark) und Jörg Markus (SSV Gardelegen). Beide belohnten sich mit mehreren Podestplatzierungen.

Während Jörg Markus in seiner Startklasse wie schon oft in den vergangenen Jahren souverän Gold im Doppel mit Udo Webel (Niedersachsen) holte, im Mixed mit Partnerin Martina Börner Platz fünf belegte und außerdem im Einzel den dritten Rang erreichte, konnte Christiane Zufall ihren ersten DM-Titel bejubeln. Im Doppel siegte sie gemeinsam mit Ilona Söfftge (Halle). Gegen ihre Finalgegnerinnen hatten sie in der Vorrunde noch mit 2:3 verloren. Im Finale hatten sie sich dann besser auf die Spielweise der Kontrahentinnen aus Niedersachsen und Hessen eingestellt und konnten einen 3:1-Sieg verbuchen. Zuvor hatten Söfftge/Zufall im Halbfinale Kretschmar/Wilke aus dem eigenen Bundesland mit 12:10 im Entscheidungssatz bezwungen. Im Mixed-Wettbewerb folgte für Zufall mit Bronze eine weitere Medaille. Auch im Einzel schaffte die Bismarkerin den Einzug ins Finale, musste sich jedoch ihrer Gegnerin aus Schleswig-Holstein geschlagen geben. So kam zu Gold und Bronze noch die Silbermedaille dazu.

Auch die anderen Starter aus Sachsen-Anhalt zeigten gute Leistungen, sodass sich der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt (BSSA) als gastgebender Verband mit zehn Gold-, vier Silber- und 14 Bronzemedaillen als der erfolgreichste erwies.

Ergebnisse

Damen Doppel

Vorrunde: Söfftge/Zufall - Fischer/Pfeiffer (Bayern/Niedersachsen) 3:0; Söfftge/Zufall - Höltkemeier/Neumann (Niedersachsen/Hessen) 2:3. Halbfinale: Söfftge/Zufall - Kretschmar/Wilke (Sachsen-Anhalt) 3:2. Finale: Söfftke/Zufall - Höltkemeier/Neumann 3:1.

Mixed

Achtelfinale: Börner/Markus - Bogdanski/Pinno (Nordrhein-Westfalen) 3:1); Zufall/Müller - Bauer/Schneider (Hessen) 3:1. Viertelfinale: Börner/Markus - Höltkemeier/Simon (Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen) 0:3; Zufall/Müller - Wilke/Trippner (Sachsen-Anhalt) 3:0. Halbfinale: Zufall/Müller - Höltkemeier/Simon 0:3.

Herren 7 Doppel AK I - III

Modus Jeder gegen Jeden: Markus/Webel - Levin/Schroll (Mecklenburg-Vorpommern/Bayer) 3:0; Markus/Webel - Schüttler/Renneberg (Nordrhein-Westfalen) 3:0; Markus/Webel - Schneider/Bröxkes (Hessen/Nordrhein-Westfalen) 3:0; Markus/Webel - Soyal/Strobel (Württemberg) 3:1.

Damen AK I + II

Vorrunde: Zufall - Fischer (Bayern) 3:0; Zufall - Bauer (Hessen) 3:0. Halbfinale: Zufall - Pfeiffer 3:0. Finale: Zufall - Salloch (Schleswig-Holstein) 0:3.

Herren 7 AK II + III

Vorrunde: Markus - Bröxkes (Nordrhein-Westfalen) 3:0; Markus - Schroll (Bayern) 3:0; Markus - Webel (Niedersachsen) 1:3. Halbfinale: Markus - Schneider (Hessen) 0:3.

VON STEFFEN KLASK

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