Rot-Weiß Arneburg nach Elfmeterschießen gegen Medizin Uchtspringe neuer Altmarkpokalsieger

Glück hat nur der Tüchtige

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Der scheidende Arneburger Trainer Mario Forstreuter stimmt mit seiner Mannschaft nach dem Pokalsieg das altbekannte „Humba“-Lied an. Die Rothemden sicherten sich die Trophäe mit dem 3:1-Sieg.

Bismark. Der Matchplan von Jörn Schulz ging auf – aber nicht ganz. Für das Finale um den Fußball-Altmarkpokal am Sonnabend hatte sich der Trainer des Landesklassisten Medizin Uchtspringe den Weg durch das Spiel gegen den Liga-Konkurrenten Rot-Weiß Arneburg ausgedacht.

Beide Kontrahenten kennen sich schließlich. Es galt: „In der ersten Halbzeit ordentlich stehen und in Durchgang zwei ein bisschen den Druck erhöhen. “ Das funktionierte auch. Nur das Ende kam anders – weil das Glück ins Spiel kam. Das Endspiel ging nach dem 1:1 (0:0) in die Verlängerung und wurde im Bismarker Waldstadion letztlich im Elfmeterschießen entschieden – 7:6, also insgesamt 8:7 für die Arneburger.

Das Schießen vom Punkt musste nach 120 Minuten für die Entscheidung herhalten. „Da entscheidet der Glückliche“, wusste auch Schulz, als er sein Resümee der Partie zog. Die Rot-Weißen verschossen einen Elfmeter weniger und ihr Torwart Tobias Maier hielt einen mehr als sein Gegenüber Alexander Schulz – und bescherten ihrem Coach Mario Forstreuter in seinem letzten Spiel als Chef an der Seitenlinie einen tollen Abschied. Der freute sich nach dem Abgang mit Pokal für sein glückliches Team. „Die Mannschaft hat es sich erarbeitet und ist cool geblieben“, lautete Forstreuters Fazit des Endspielnachmittags der erst um kurz vor 19 Uhr endete. [...]

Von Benjamin Post

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