11. Duathlon und 22. Störtebekerlauf in Tangermünde: TLV-Starter verpasst als Zweiter den Cup-Gesamtsieg

Glaser schnappt Rarek den Heimsieg weg

Bereits beim Wechsel aufs Rad war Marcel Glaser der Erste. Er schnappte Steffen Rarek den Heimsieg weg. Fotos (2): Buchholz

cbu Tangermünde. Ausgerechnet vor der Haustür verliert Steffen Rarek den Duathlon-Cup von Sachsen-Anhalt. Der Ausdauersportler des gastgebenden Tangermünder LV belegte am Sonnabend beim 11.

Duathlon in seiner Heimatstadt in 1:16:55 Stunden „nur“ Rang zwei hinter Marcel Glaser aus Kassel (1:13:51 Stunden) und hat damit auch die Titelverteidigung im Duathlon-Cup verpasst, den der Triathlonverband Sachsen-Anhalt in diesem Jahr wieder ausgeschrieben hatte. Der Wettbewerb in Tangermünde, an dem 25 Lizenzstarter, elf „Jedermänner“ und drei Staffeln teilnahmen, war nach Osterburg und Braunsbedra der dritte und letzte im Rahmen des Duathlon-Cups.

In der Elbestadt hatten die Teilnehmer nicht nur mit sehr widrigen Wetterbedingungen (Regen und Kälte) zu kämpfen, für die Duathleten wie für die Teilnehmer am 22. Störtebekerlauf mussten die Strecken auch noch jeweils um einen Kilometer verkürzt werden, da die Landwirte auf den umliegenden Feldern am frühen Morgen Gülle ausgefahren hatten. „Das wäre Doping“, merkte Moderator Jens Schößler süffisant an. Die Ausdauersportler nahmen es gelassen. Worüber sich einige von ihnen viel mehr ärgerten: Das Tangermünder Ordnungsamt verteilte während des Wettkampfes fleißig Strafzettel für Falschparker. „Das ist eine Sauerei, dann kommen wir in Zukunft nicht mehr hier her“, sagte Jens Steuerwald vom SV Angern wütend.

Der TLV als Gastgeber konnte dafür nichts und entschuldigte sich bei den Gästen. Erstmals hatten die Tangermünder in diesem Jahr den Duathlon und den Störtebekerlauf zusammengelegt. „Damit die Läufer auch mal sehen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt“, erklärte Ronald Tangelmann vom Organisatoren-Team.

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