Morgen steigt in Magdeburg das Spitzenspiel in der Volleyball-Landesliga zwischen Stendal und Gardelegen

Gipfeltreffen zum Zweiten: Post will die Revanche

cbu Stendal/Gardelegen. Das Hinspiel war ein echtes Volleyball-Fest. Fünf Sätze, pure Dramatik und die Fans in der Gardelegener Willi-Friedrichs-Sporthalle tobten.

Mit 3:2 hatte Landesliga-Aufsteiger SSV den großen Favoriten und Landesoberliga-Absteiger Post SV Stendal besiegt – nach einem 0:2 Satz-Rückstand, wohlgemerkt. Morgen Mittag steht in Magdeburg das Rückspiel an. Ob es wieder so eng wird? Schwer zu sagen. Fest steht, die Stendaler sind nach zwei Pleiten zuletzt in der Pflicht.

Von Wut ist bei den Ostaltmärkern allerdings keine Spur. „Wir freuen uns auf das Spiel“, sagte Post-Spielertrainer Lucien Braune und ergänzte: „Natürlich wollen wir auch gewinnen.“ Von Wiederaufstieg redet Braune allerdings nicht mehr. Die Spielerdecke sei zu dünn und im Sommer stehen einige Abgänge bevor. „Außerdem brauchen wir Spieler, die voll dabei sind. Auch, wenn es mal nicht so gut läuft“, fordert Braune. Das war zuletzt das große Manko. Einmal in Fahrt sind die Stendaler nur ganz schwer zu stoppen. Läuft es dagegen mal nicht, hängen die Köpfe.

Auf Gardelegener Seite zeigte sich im Hinspiel, dass die breite Bank das große Plus des Aufsteigers ist. Morgen reist wieder fast der gesamte Kader mit in die Landeshauptstadt. Das Ziel: „Wir wollen gegen Gastgeber WSG Reform Magdeburg gewinnen und dann schön spielen“, fordert Kapitän Arne Kreißl. „Wenn wir das zeigen, was wir können und dennoch gegen Stendal verlieren, bin ich auch zufrieden“, so Kreißl weiter.

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