Fußball-Kreisoberliga: Wahrburg will mit Sieg gegen Osterburg nochmal ins Titelrennen eingreifen

TuS vor Gipfeltreffen selbstbewusst

Während für Robert Schmidt (links) und den Osterburger FC das Topspiel in Wahbrug ansteht, muss Griebens Kapitän Thomas Eckstedt mit seiner Elf nach Schönhausen reisen. Foto: Haack

Altmark. Die Fußballer der Kreisoberliga biegen so langsam auf die Saison-Zielgerade ein. Am 26.

Spieltag dreht sich alles um das Spitzenspiel zwischen dem TuS Wahrburg und dem Osterburger FC, bei dem vielleicht schon eine kleine Vorentscheidung im Meisterschaftskampf fallen könnte. Aber auch für die abstiegsbedrohten Teams geht es um viel – vor allem im direkten Duell gegeneinander, wie im Fall von Seehausen und Krevese. Alle Spiele werden an diesem Sonnabend zeitgleich um 15 Uhr angepfiffen.

Eintracht Schinne – BSC Stendal/Lok II (Hinspiel 3:2). Wer hat denn jetzt die Favoritenrolle inne? Geht es nach Schinnes Trainer Marc Teichert, ist es Gegner BSC. Doch dessen Trainer Uwe Müller sagt: „Schinne hat als gastgebende Mannschaft einen leichten Vorteil.“ Müller sieht in der Eintracht einen „sehr schweren Gegner“, deshalb sei das Spiel offen. Sein Gegenüber Teichert hofft, dass seine Jungs wie vor Wochenfrist erneut gegen ein Spitzenteam Punkte sammeln können.

TuS Wahrburg – Osterburger FC (3:1). Kein Frage, es ist das absolute Gipfeltreffen dieses Spieltags. Und eines, bei dem vielleicht sogar schon eine Vorentscheidung in der Meisterschaftsfrage fallen könnte. Zumindest dann, wenn Osterburg deutlich gewinnt und Grieben außerdem noch Federn lässt. Davon will auf Wahrburger Seite aber niemand etwas wissen, denn wenn es gut läuft, kann die Audorf-Elf auch nochmal mit in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen. Das Selbstvertrauen ist nach zwölf Spielen ohne Niederlage jedenfalls groß. Marco Friedrich vom TuS-Abteilungsvorstand sagt: „Die spielstarken Teams liegen uns, das haben wir im Hinspiel beim OFC und zuletzt gegen den BSC Stendal bewiesen. Ich erwarte ein offenes, schönes Spiel mit hoffentlich dem gleichen Ausgang wie gegen den BSC.“

Kickers Seehausen – Kreveser SV II (0:3). Der Sieg zuletzt gegen Schönhausen war das sprichwörtliche Wasser auf die Seehäuser Mühlen. Mit dem nächsten Dreier gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Kreveser könnte die Kickers-Elf einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Und die Chancen stehen nicht schlecht, schließlich hat die KSV-Reserve in diesem Jahr noch nicht so richtig in die Erfolgsspur zurückgefunden. Davon wollen Dirk Schnell und seine Männer natürlich profitieren. Sie sollten sich aber auf jede Menge Gegenwehr einstellen.

Preußen Schönhausen – SV Grieben (0:3). Erst vier Punkte in zehn Rückrunden-Spielen: Es sind harte Zeiten für die Fußballer aus Schönhausen – und natürlich ihre Fans. Als sei das noch nicht genug, empfängt die Mannschaft von Coach Rico Bachmann an diesem Wochenende auch noch das Spitzenteam aus Grieben. „Das wird natürlich nicht einfacher mit dem Punktesammeln. Zumal mir wieder etliche wichtige Spieler fehlen“, malt Bachmann schwarz.

Traktor Wust – Rossauer SV (3:2). Gibt es ein Aufbäumen der Wuster? So wie im Hinspiel? Das hoffen hinter der Elbe natürlich alle, zumal bei weiterhin ausbleibendem Erfolg der Abstieg in die Kreisliga immer näher rückt. Doch die Wuster bekommen ihre Abwehrprobleme einfach nicht in den Griff. Erst vor Wochenfrist kassierte die Tondera-Truppe fünf Gegentreffer gegen schwache Uetzer. Von der Defensivschwäche Wusts hat natürlich auch Rossaus Trainer Christian Schulze längst Wind bekommen, so dass er seine starken Offensivakteure entsprechend in Position bringen wird.

KSG Berkau – VfB Elbe Uetz (3:3). Die Uetzer wollen endlich mal in Berkau gewinnen. „Wir werden mit voller Kapelle anreisen und wollen dort unsere Serie von acht Spielen ohne Niederlage ausbauen“, kündigt VfB-Coach Torsten Bruns äußerst selbstbewusst an. Auf der Gegenseite plant man aber ebenfalls mit einem Sieg. „Wir versuchen die Null zu halten und zu gewinnen“, sagt Berkaus Christian Schlawin. Ganz sicher ist er sich aber nicht, dass dieses Vorhaben ohne Weiteres in die Tat umgesetzt werden kann: „Uetz liegt uns nicht, das sind immer Kampfspiele.“ Auf jeden Fall dürfen sich die Zuschauer auf einen heißen Schlagabtausch freuen, denn den gab es schließlich auch im Hinspiel, als immerhin sechs Tore fielen.

Eintracht Lüderitz – TuS Schwarz-Weiß Bismark II (2:0). Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Doch ganz ausweglos ist das Unternehmen Klassenerhalt für Eintracht Lüderitz noch nicht, zu eng geht es im Tabellenkeller immer noch zu. Und: Das Team von Trainer Marcel Ziep darf durchaus mit Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen Bismark gehen, schließlich gewann der Gastgeber schon das Hinspiel überraschend mit 2:0. Ob es eine Wiederholung gibt?

Von Christian Buchholz

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