HANDBALL – VERBANDSLIGA: Klassenerhalt nach 26:25-Sieg

HV Lok ist gerettet

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HV Lok Stendal bleibt Verbandsligist: Robert Stephan (M.) und Arno Görnemann (r.) halten die Klasse.

Stendal – Der HV Lok Stendal ist gerettet und bleibt auch in der kommenden Spielzeit in der Handball-Verbandsliga der Herren aktiv.

Am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 hat sich die Mannschaft von Trainer Frank Ziekau am Sonnabend im Showdown gegen den Kontrahenten Güsener HC 26:25 (16:11) durchgesetzt und die Klasse gehalten.

„Wir hätten eigentlich viel mehr Tempo machen müssen. Zum Ende der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht und hatten es im Griff“, zeigte sich Frank Ziekau mit der Vorstellung in den ersten 30 Minuten einverstanden. Zur Pause stand eine 16:11-Führung. Der HV Lok Stendal schien bereits alles überstanden zu haben. Dann kam es aber zum Bruch. Die Angelegenheit wurde spannend gemacht. „Nach der Halbzeit haben wir den Faden verloren und den Gegner durch weggegebene Bälle wieder aufgebaut“, bemängelte Ziekau.

Dabei brauchten die Stendaler in der Anfangsphase etwas Zeit, um in heimischer Halle in die Gänge zu kommen. Den besseren Beginn hatte der Güsener HC, der nach fünf Minuten mit 3:1 führte. Erst vier Minuten später schlug Tim Krähe beim HV Lok zurück und lenkte den Spielverlauf zu Gunsten seiner Mannschaft. Christian Haßbargen musste bei Güsen nach 25 Minuten vom Feld und die Hallenherren erspielten sich einen Vorsprung.

Zur zweiten Hälfte stellten die Gäste die Stendaler vor Probleme und kamen auf ein Tor heran (45.). Dieses Szenario trug sich bis in die letzten Minuten der Schlussphase. Es blieb eng, weil Güsen Hoffnung verspürte und nicht locker ließ, ehe Eric Leinung sein Stendaler Team 55 Sekunden vor Spielschluss mit dem 26:24 erlöste und den Klassenerhalt sicherte.

HV Lok Stendal (Tore): Kurze, Vogel - Schumann (5), Gercke (3), Leinung (4), Krähe (8), Hepper (1), Stephan, Rosentreter (4), Sens, Tembe (1), Görnemann.

VON PATRICK NOWAK

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